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Ulysses überwacht Schreibziele

Version 1.2 der Textverarbeitung Ulysses III erlaubt es, Schreibziele festzulegen. Dabei wird die gewünschte und die bisher erreichte Wortzahl angezeigt. Alternativ kann man die Länge in Zeichen, Sätzen, Absätzen oder Seiten vorgeben. Das Leipziger Entwickler-Team „The Soulmen“ verspricht insgesamt 120 Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen für das Update. Einzelne Dokumente lassen sich teilen oder aus mehreren Blättern zusammenfügen. Die Vorlagenliste erlaubt außerdem das Bearbeiten von Schlagworten. Per „Ulysses Style Exchange“ kann man Stil- und Exportvorlagen mit anderen Nutzern austauschen. Neu ist eine Vorschaufunktion für die Exportstile und eine Option, einzelne Zeilen am Spaltenanfang oder -ende zu vermeiden. Ulysses III läuft ab Mac OS X 10.7.3 und kostet 40 Euro im Mac App Store. (jes)

OS X 10.9.3: USB-Sync und 4K-Unterstützung

Die Synchronisierung von Kalendern und Kontakten über USB mit iOS-Geräten kehrt mit dem dritten großen Mavericks-Update zurück – seit Einführung von OS X 10.9 waren Anwender für den Datenabgleich auf die iCloud angewiesen. Zudem baut Apple die Integration von 4K aus: Auch ältere Mac Pros und MacBook Pros mit Retina-Display unterstützen nun die hochauflösenden Monitore und ermöglichen Bildwiederholraten von 60 Hz auf mehr Geräten. Anwender mit 4K-Displays können zudem wie auf Retina-MacBooks dank HiDPI-Modus zwischen nativer Auflösung und vier Vergrößerungsstufen für Text und Bedienelemente wählen (siehe c’t 10/14, S. 128).

Außerdem bringt die Aktualisierung eine neue Safari-Version, Verbesserungen bei VPN-Verbindungen über IPsec und weitere nicht näher erläuterte Optimierungen und Fehlerbereinigungen. Bei Redaktionsschluss stand das Update noch nicht im Mac App Store zum Download zur Verfügung, hatte aber schon den Beta-Status verlassen. (imj)

Drucken mit Office fürs iPad

Microsoft hat die Druckfunktion in den Office-Apps fürs iPad nachgeliefert, die zum Start fehlte. Die Versionen 1.0.1 von Word, Excel und PowerPoint beherrschen nun den Apple-Standard AirPrint. In Word lassen sich Dokumente mit oder ohne Auszeichnungen drucken. Excel kann einen bestimmten Tabellenbereich, ein einzelnes Arbeitsblatt oder das komplette Dokument ausgeben. PowerPoint erlaubt das Drucken einzelner Folien oder der gesamten Präsentation. Außerdem kann Excel nun „AutoAnpassen“ über mehrere Zeilen oder Spalten anwenden und PowerPoint enthält die bislang fehlenden „SmartGuides“ zur Ausrichtung von Objekten beim Verschieben auf einer Folie. (jes)

iTunes: Mehr Full-HD-Filme und Cloud-Archiv

Seit Anfang Mai können auch deutsche Kunden erworbene Filme und Episoden über den Dienst „iTunes in der Cloud“ erneut herunterladen. Außerdem liegen deutlich mehr Streifen in der 1080p-Auflösung vor.

Auf dem Apple TV lassen sich TV-Inhalte erstmals direkt erwerben. Neben der 720p-Auflösung besteht weiterhin die Möglichkeit, Filme und Serien in SD zu erhalten. Besitzer bereits gekaufter 720p-Videos dürfen diese – sofern noch im Store vorhanden – gratis als 1080p-Versionen erneut herunterladen. Apple warnt, dass nicht alle Inhalte zu jeder Zeit zum erneuten Download bereitstehen und bezeichnet den Dienst in den AGBs als „Gefälligkeit“. (rsr)

iOS-Apps bauen

Die Entwickler von Robots & Pencils haben die Mac-App PencilCase angekündigt, mit der man auf einfache Weise iPhone- und iPad-Apps im Stile des klassischen Hypercard-Autorenwerkzeugs entwickeln können soll – auch ohne Code.

Die iOS-App lässt sich durch Drag & Drop von Komponenten auf die Arbeitsfläche zusammenklicken. Neben UI-Elementen wie Textboxen, Bildern und Formen stehen 3D-Objekte, Animationen, Sprite-, Physik- und Partikeleffekte zur Wahl. Für größere Code-Abschnitte ist eine Javascript-Engine integriert. Am Ende soll PencilCase das App-Gerüst in ein reguläres Xcode-Projekt mit Objective-C-Code konvertieren, in dem der Entwickler noch Anpassungen vornehmen kann. 

Aktuell kann man PencilCase ab 119 US-Dollar (Community-Edition) vorbestellen; die Veröffentlichung ist bis Ende 2014 geplant. (thk)

Apple-Notizen

Apple will demnächst Nutzer direkt über Behördenanfragen zu ihrem Account informieren. Laut einer Sprecherin sollen in den nächsten Wochen die Richtlinien des Konzerns geändert werden. Von Anfragen der US-Geheimdienste erfahren die Nutzer aber nach wie vor nichts.

Der inzwischen zu Freenet gehörende Apple-Händler Gravis übernimmt die hiesigen Ladengeschäfte von re:Store. Die Zahl der Gravis-Filialen in Deutschland steigt damit von 34 auf 46. Gravis will alle Verkaufsmitarbeiter an den Standorten übernehmen.

Apple soll 3,2 Milliarden US-Dollar (2,3 Mrd. Euro) für Beats geboten haben. Das Unternehmen baut Kopfhörer und hat vor Kurzem einen Musik-Streaming-Dienst ins Leben gerufen. Bis Redaktionsschluss gab es noch keine Bestätigung der Medienberichte.

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