Trends & News | News

„App“ – ZDF-Thriller mit Second Screen

Die Studentin Anna denkt sich zunächst nichts dabei, als sie nach einer Party plötzlich eine neue App auf ihrem Handy vorfindet: „Iris“ ist eine Art digitaler Assistent, der Antworten auf alle Fragen verspricht. Doch schnell drängt sich Iris immer mehr in ihr Leben, veröffentlicht intime Fotos von ihr, outet ihren Professor und lässt sich nicht mehr entfernen …

Der Film „App“, den das ZDF am 26. Mai um 22.15 Uhr innerhalb des Themenschwerpunkts „Die digitale Gefahr“ präsentiert, zeigt, wie weit Smartphones bereits in das Leben ihrer Nutzer eindringen. Zum Film gehört eine Second-Screen-App √für iOS und Android, die den Zuschauer mit SMS, Filmszenen und Animationen zusätzlich in den Film hineinholt.

Sie synchronisiert sich über den Ton automatisch mit dem Film, überträgt aber nach ZDF-Angaben keine Daten ins Netz. Die App ist sehr groß, sollte also nur per WLAN heruntergeladen werden. Der Film bietet aber auch ohne die App spannende Unterhaltung. (jo)

App-Spaltung

Apps-Downsizing ist in. Statt Apps mit immer mehr Funktionen zu überfrachten, gehen Anbieter verstärkt dazu über, kleine, für bestimmte Zwecke maßgeschneiderte Apps herauszubringen. So hat Google eigene Apps für Docs und Spreadsheets veröffentlicht (siehe Seite 66).

Foursquare wird zukünftig die Check-Ins der Nutzer in eine eigene App namens Swarm auslagern. Benutzer der App sollen, wie bisher in Foursquare, die Freizeitaktivitäten sozialer Kontakte verfolgen können. Die zukünftige Foursquare-App dagegen soll eine Art moderne Version eines Branchenbuchs werden.

Facebook hat indes seinen Messenger aufgewertet. Dort lassen sich nun Fotos und Videos einfacher veröffentlichen – ganz offensichtlich eine Vorbereitung auf die geplante komplette Auslagerung des Messengers. (jo)

iPad-App für animierte Präsentationen

Mit der kostenlosen App Voice von Adobe lassen sich auf die Schnelle aus fertigen Designvorlagen animierte Präsentationen zusammenstellen. Der Nutzer spricht etwa den Text für eine Produktpräsentation über das iPad-Mikro ein und kombiniert diesen mit beiliegenden Vorlagen und Icons sowie eigenen Fotos vom iPad, aus der Creative Cloud, von Facebook oder aus der Dropbox. Die App ergänzt seicht plätschernde Musik.

Anschließend spielt sie die Präsentation mit Animationen und Übergängen ab. Diese lässt sich nach Anmeldung mit Adobe- oder Facebook-Konto als Video auf einen Adobe-Server laden und via E-Mail, Facebook, Twitter oder als Link in der Zwischenablage weitergeben. Die App speichert das Video auch zur direkten Präsentation lokal. Adobe Voice ist kostenlos und läuft auf iPad und iPad mini ab iOS 7.0. (akr)

Apps-Notizen

Mit dem aktuellen Release 3.6 der Tumblr-App für iOS und Android können Nutzer nicht nur Beiträge verfassen, sondern auch das Design verändern.

Die ProSiebenSat.1-Gruppe will im Juni eine eigene TV-App namens Seven TV auf den Markt bringen. Für 2,99 Euro pro Monat bietet sie Zugriff auf das gesamte TV-Angebot der Senderkette – live und auf ein 7-Tage-Archiv.

Der Foto-Messenger Snapchat für iOS und Android beherrscht jetzt auch Textnachrichten und Videochats. Wie bei den Fotos verschwinden die ausgetauschten Nachrichten beim Verlassen der Konversation.

Chadder ist ein neuer Ende-zu-Ende-verschlüsselnder Messenger. Die kostenlose App ist für Android und Windows Phone erhältlich, eine iOS-Ausgabe ist laut dem Hersteller in Arbeit.

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Anzeige
Anzeige