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CAD-Einsteigersoftware verbessert

Autodesk hat Version 1.4 seines kostenlosen 3D-Konstruktionsprogramms 123D Design veröffentlicht. Die Software richtet sich vor allem an Anwender, die Objekte für den 3D-Druck konstruieren wollen. Die neu gestaltete, helle Bedienoberfläche ähnelt jener anderer Gratis-Anwendungen von Autodesk, beispielsweise 123D Circuits und Tinkercad.

123D Design importiert jetzt neben SVG-Vektorgrafiken auch Objekte aus STL-Dateien und fügt sie in bestehende Projekte ein. Sie lassen sich über boolesche Operationen mit anderen Objekten kombinieren, Arbeitsgänge wie Extrudieren oder Abfasen sind allerdings nicht möglich. Die Einrast-Schrittweite bei Mausbedienung von Werkzeugen wie Chamfer, Extrude oder Tweak kann man jetzt in sieben Stufen auf Werte zwischen jeweils 0,1 bis 10 Millimeter, Zentimeter oder Zoll einstellen oder die Einrastfunktion ganz abschalten. Ein Druck auf F10 setzt schwebende Objekte auf die Konstruktionsfläche. Mehrere getrennte Objekte eines 3D-Projekts werden beim STL-Export in eine einzige Objektdefinition gepackt. Das ist praktisch, falls die Software des 3D-Druckers nur das erste Objekt aus einer STL-Datei verarbeitet. Die Anwendung lässt sich jetzt auch über 3D-Mäuse von 3Dconnexion steuern. 123D Design läuft auf Windows ab 7 und Mac OS X ab 10.7. Zusätzlich gibt es eine Online-Version, die im Browser läuft. (jss)

Rechnen und simulieren

Die Firma MathWorks stellt Software für technische Berechnungen und Simulationen her und bringt regelmäßig parallel Updates für ihre komplette Produktpalette heraus. Version R2014a der Software umfasst aktualisierte Fassungen der Numerik-Anwendung Matlab und der Modellierumgebung Simulink für dynamische Systeme.

Ein Popup-Fenster in Matlab listet die zuletzt eingegebenen Befehle auf, sodass sich diese auf Klick erneut ausführen lassen. Das Bildverarbeitungsmodul liefert für rund 25 Operationen mittels Matlab Coder den passenden C-Code und beschleunigt 9 zusätzliche Funktionen mit Hilfe der GPU. Die Statistics Toolbox modelliert jetzt auch Werte aus Mehrfach-Messungen, beispielsweise mehrere Daten pro Messpunkt. Simulink verwaltet die Designdaten für Modelle in einem neu eingeführten Data Dictionary. Der Report Generator erzeugt interaktive Darstellungen fürs Web und bindet Multimedia-Dateien ein. Das Modellierwerkzeug für Abläufe namens Stateflow soll Eingaben in Tabellen automatisch und kontextsensitiv vervollständigen, SimMechanics importiert STEP-Dateien und berechnet Kräfte in Gelenken.

Die neue LTE-Toolbox ist mit beiden Hauptanwendungen nutzbar. Sie simuliert und prüft die Bitübertragungsschichten in LTE- und LTE-Advanced-Kommunikationssystemen.

Die Hardware-Unterstützung erstreckt sich bei Matlab jetzt auch auf Webcams sowie den Raspberry Pi, bei Simulink auf das Mikrocontroller-Board Arduino Due, das Lego-Robotersystem Mindstorms EV3 sowie Samsung-Galaxy-Geräte mit Android.

Die Software von MathWorks läuft unter Windows ab XP. Bezahlt wird komponentenweise: Ein Paket wie Matlab kostet als Einzelplatzlizenz 2000 Euro, für jede Toolbox sind in der Regel weitere 1000 Euro fällig. Deutlich günstiger gibt es Lizenzen für die Ausbildung und für Privatanwender: Studenten zahlen etwa für Matlab, Simulink und einige Toolboxen im Paket nur 69 Euro, weitere Module kosten für sie je 20 Euro. (pek)

Steuerungen entwickeln

Die Control Design Toolbox ist ein Add-on für die Simulationsanwendung MapleSim von Maplesoft. Das jüngste Update fügt ihr zusätzliche Steueralgorithmen und Optionen für die automatische Auswahl von Algorithmen und Parametern hinzu.

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