Wandelbare Verwaltungsmaschine

Das leistet die „Management Engine“ in Intel-Chipsätzen

Wissen | Know-how

Chipsätze für Intel-Prozessoren enthalten Mikrocontroller, die unabhängig von der CPU arbeiten. Sie stellen eine Schnittstelle zwischen Betriebssystem, Hardware und BIOS bereit. Weil Intel die Technik öffentlich nicht vollständig dokumentiert, schürt das Misstrauen und Kritik.

Der klassische PC-„Chipsatz“ ist bei AMD und Intel längst zu einem einzelnen Chip geschrumpft oder ganz verschwunden, weil seine Funktionen gleich mit in einigen Prozessoren stecken. Gleichzeitig wächst der Funktionsumfang typischer Chipsätze beziehungsweise die Anzahl und Komplexität ihrer I/O-Funktionen. USB 3.0, SATA, PCI Express, ausgetüftelte Energieverwaltung, Übertaktungs- und Turbo-Steuerung, Digital Rights Management (DRM) und Schutz gegen Software-Angriffe integrieren die Entwickler möglichst sparsam und kompakt.

Wegen der Fülle der Funktionen ist der Entwicklungsaufwand immens. Darauf reagiert die Branche mit dem Konzept, verschiedene Schnittstellen auf der Basis einheitlicher und nur leicht abgewandelter Schaltungsblöcke zu realisieren. So ähneln etwa die Ausgangsstufen von USB-3.0-, SATA-, DisplayPort- und HDMI-Schnittstellen nicht zufällig denen für PCI-Express-Lanes. Eine andere bewährte Methode, um Kosten und Zeit zu sparen, ist die Verlagerung von Hardware-Funktionen in Software. Was liegt also näher, als einen programmierbaren Mikrocontroller in den Chipsatz einzubauen, dessen Eigenschaften eine Firmware steuert? ...

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c't 13/2014, Seite 138 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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  1. Chipsatz-Technik
  2. ME ohne AMT
  3. ME finden
  4. Fundamental-Kritik
  5. Alternativlos

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