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WLAN-Powerline-Adapter vergrößern die Funkabdeckung daheim

Test & Kaufberatung | Test

WLAN-Basen mit Powerline-Anbindung zum Router liefern Daten flotter als simple Repeater. Wir haben 10 aktuellen Geräten nicht nur bei der Datenübertragung auf den Zahn gefühlt, sondern auch beim Video-Streaming. Dabei gab es Überraschungen – beileibe nicht nur positive.

Wenn man die Funkabdeckung daheim verbessern will, ist ein WLAN-Repeater – auch geläufig als Range Extender – zwar schnell beschafft und eingerichtet. Weil damit aber jedes Datenpaket zweimal über das Übertragungsmedium Funk geht, leidet der Durchsatz.

Video: IPTV übers Stromnetz und WLAN

Deshalb sind WLAN-Basen (Access Points, AP) die schlauere Wahl. Sie nutzen ein anderes Medium als Zubringer, sei es ein LAN-Kabel, das Stromnetz, das TV-Koaxkabel oder die Telefonleitung [1]. Wir haben 10 APs antreten lassen, die Datenübertragung über das Stromnetz (Powerline Communications, PLC) als Verbindung zum Router nutzen und dabei die heute üblichen 500 MBit/s brutto schaffen. Funkseitig sind die Geräte mit der verbreiteten WLAN-Technik IEEE 802.11n ausgestattet, die im 2,4-GHz-Band über zwei Antennen bis zu 300 MBit/s brutto transportiert.

Netto bleiben von der WLAN-Bruttorate unter günstigen Umständen mehr als 90 MBit/s übrig. Ist auch die Powerline-Verbindung zwischen Adapter am Router und AP flott genug, können die Basen schnelle Internetanschlüsse verlustfrei im Haus weiterverteilen.

Deshalb haben wir zunächst den reinen WLAN-Nutzdurchsatz für sich gemessen und anschließend erneut, wenn der Access Point über 200 Meter Stromleitung angeschlossen war. Erfreulicherweise gab es nirgendwo starke Einbrüche; die zusätzliche Übertragungsstrecke wirkte sich nur wenig aus. ...

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