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Raw-Konverter mit HDR-Modul

Corel hat AfterShot Pro in 64-Bit-Architektur neu aufgelegt. Version 2 soll damit bis zu 30 Prozent schneller rechnen und Dateien bis zu einer Größe von 250 MByte bearbeiten. Außerdem unterstützt das Programm 26 neue Kameramodelle, macht alle Bearbeitungen auf einen Schlag rückgängig und korrigiert rote Augen.

Die Windows-Version hat HDR-Werkzeuge erhalten; für die Mac- und Linux-Version sollen diese im Sommer durch ein kostenloses Update ergänzt werden. Das HDR-Modul enthält Tone-Mapping-Funktionen für Fotokorrektur, Weißabgleich, Helligkeit und Kontrast, Fülllicht und Klarheit, lokalen Kontrast, Hochpass-Schärfen und Rauschminderung. Die Funktion für lokalen Kontrast betont Texturen und räumliche Strukturen in Fotos. Die integrierte Rauschminderung stammt in Version 2 von Athentech, dem Hersteller der automatischen Bildverbesserung Perfectly Clear.

AfterShot Pro 2 kostet 70 Euro, ein Upgrade ist für 50 Euro zu haben. Das Programm steht für Windows, Mac OS X und als einer der wenigen Raw-Konverter auch für Linux zur Verfügung. (akr)

eLearning-Inhalte erstellen

Adobe hat eine neue Version von Captivate veröffentlicht, seines Tools für eLearning-Inhalte. Es hat eine Menge Funktionen der neuen Web-Tools der Creative Cloud übernommen. Captivate 8 bringt nun Designvorlagen mit, die Inhalte anhand der Bildschirmgröße und -Auflösung auf Desktop-Monitor, Tablet oder Smartphone optimieren, ein auch als Responsive Design bekanntes Verfahren. Am Rechner oder in der Edge-Inspect-App von Adobe lassen sich die Inhalte vorab begutachten. Der eLearning-Anwender kann in den erzeugten Webseiten Multi-touch-Gesten verwenden. Die minimale und maximale Größe beim Zoomen mit der Zweifingergeste lässt sich festlegen, Bilder und Textkästen kann man relativ zum Bildschirmrand oder anderen Objekten positionieren. Die Geoinformationen von Mobilgeräten können genutzt werden, um Inhalte zeitgesteuert und erst beim Aufenthalt an bestimmten Orten auszugeben. HTML5-Animationen importiert Captivate direkt und ohne Plug-in.

Captivate 8 gibts für Windows und Mac OS X und kostet als dauerhaft nutzbare Lizenz 1200 Euro, ein Upgrade von Captivate 6 oder 7 475 Euro. Ein Abo ist für 25 Euro pro Monat erhältlich. (akr)

Kostenloses Update für Nik Collection

Erst im Februar hat Google seine Filtersammlung Nik Collection um das Filmeffekte-Tool Analog Efex ergänzt. Nun erhält der Analog-Spezialist neue Funktionen, um den Look alter Kameras zu simulieren. Die Kerntechnik der Nik Collection sind U-Points – Kontrollpunkte, die sich direkt im Bild platzieren lassen, um etwa Farbe, Kontrast, Helligkeit und Sättigung lokal zu justieren. Masken muss man dafür nicht erstellen. Die Regler werden direkt am Kontrollpunkt eingeblendet, wenn man diesen aktiviert. Analog Efex 2 bringt zusätzliche U-Points mit, um unter anderem Metallplatten- und Lichtleck-Effekte sowie den Staub-und-Kratzer-Filter fein abzustimmen. Dazu gesellen sich zusätzliche Kameraprofile und Voreinstellungen sowie Bewegungsunschärfe-, Multi-Objektiv- und Doppelbelichtungseffekte. Die Nik Collection enthält insgesamt sieben Plug-ins für Photoshop (auch Elements), Lightroom und Aperture; sie läuft unter Windows und Mac OS X. Wer die Sammlung bereits besitzt, erhält das Upgrade kostenlos; Neukunden bezahlen wie bisher knapp 110 Euro. (atr)

Touch-Support für Photoshop

Adobe hat Microsofts Vorstellungstermin des Surface Pro 3 genutzt, um eine Vorschau auf eine Photoshop-Version zu geben, die auf Touch-Eingabe optimiert ist. Michael Gough, Adobes „Vice President of Experience Design“, zeigte, dass Photoshop CC künftig mit diversen Gesten umgehen können soll. Wie bei Mobil-Apps üblich, soll der Anwender beispielsweise mit zwei Fingern die Arbeitsfläche verschieben und rotieren sowie hinein- und hinauszoomen können. Um eine ordentliche Bedienbarkeit zu gewährleisten, hat der Hersteller zudem die Kantenlängen der Schaltflächen aufs Doppelte hochskaliert – ein Tribut an die hohe Pixeldichte moderner Tablets.

Bis dato ist die Nutzung von Photoshop CC nur mit dem Eingabestift der Surface-Pro-Tablets sinnvoll möglich; die Touch-Unterstützung umfasst bloß drucksensitive Stiftwerkzeuge. Mit einer gezielten Optimierung von Photoshop CC auf Touch-Eingaben wird Microsofts Surface Pro auch als Alternative zu Wacoms Cintiq-Reihe interessant. Einen konkreten Veröffentlichungstermin für die Touch-Version nannte Gough noch nicht. (akr)

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