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Apple will iMessage-Probleme beseitigen

Apple hat auf zwei US-Sammelklagen reagiert und einen Fehler in seiner iMessage-Infrastruktur behoben, der in einigen Fällen Textnachrichten verschluckte. Die Verknüpfung zwischen Telefonnnummer und Nachrichtendienst soll nun zuverlässig entfernt werden, sobald ein Nutzer iMessage deaktiviert oder auf ein Gerät umsteigt, das den SMS-Ersatz nicht unterstützt. Künftige Nachrichten an die betroffene Telefonnummer sollen dann wieder als herkömmliche Kurzmitteilungen ausgeliefert werden.

Bei einer fehlerhaft gesetzten Verknüpfung signalisierte der Verzeichnisdienst anderen Apple-Nutzern, sie würden mit einer iMessage-kompatiblen Gegenstelle kommunizieren und markierte Nachrichten fälschlicherweise als „Zugestellt“. Tatsächlich aber landeten die Mitteilungen im digitalen Nirvana. Die von Apple vorgeschlagene Vorgangsweise, auf dem betroffenen iPhone iMessages auszuschalten oder, sollte das Gerät nicht mehr verfügbar sein, beim Support anzurufen, um die Verknüpfung zu löschen, führte jedoch nicht in allen Fällen zum gewünschten Ergebnis. Letztere Option verursachte möglicherweise sogar Kosten, sollte der Zeitrahmen für kostenlosen Telefon-Support abgelaufen sein.

In den USA haben verärgerte Nutzer in kurzer Folge zwei Sammelklagen eingereicht, um Apple zum Einlenken zu zwingen. Daraufhin reagierte der Hersteller prompt und beseitigte laut eigenen Angaben einen Server-seitigen Fehler. Ein noch ausständiges Update soll einen zusätzlichen Bugfix enthalten. Details zu den angeblich behobenen und noch zu behebenden Problemen nannte Apple nicht. (tru)

iCloud-Büropaket verbessert

Apple hat die Browser-Varianten seines Office-Pakets überarbeitet und fehlende Funktionen nachgerüstet. Betroffen sind davon Pages, Numbers und Keynote gleichermaßen. Tabellen und Diagramme lassen sich nicht mehr nur anschauen und verschieben, sondern auch bearbeiten oder neu erstellen.

Die maximale Größe eines Online-Dokuments hat Apple auf 1 GByte erhöht; Anwender können darin nun bis zu 10 MByte große Bilder platzieren. Das gemeinsame Bearbeiten eines Office-Dokumentes soll mit bis zu 100 Teilnehmern funktionieren, bisher war bei 50 Schluss. Pages exportiert Inhalte nun auch in der Online-Version ins E-Pub-Format; Numbers hat die CSV-Ausgabe hinzugelernt.

Nach wie vor ignorieren die Online-Apps vorhandene Kommentare, sie werden einfach gelöscht. Auch die Änderungsverfolgung in Pages funktioniert noch nicht. Apple kennzeichnet die Apps weiterhin als Beta. (thk)

Speichererweiterung für MacBooks

Speicherspezialist Transcend hat sein JetDrive Lite speziell auf Retina-MacBooks und das MacBook Air 13" zugeschnitten. Die Speichererweiterung mit 64 oder 128 GByte Kapazität wird in den SD-Kartenschacht geschoben, wo sie nur minimal hervorsteht. Deshalb kann sie auch unterwegs im Gerät bleiben. Vor Wasser und Staub soll sie geschützt sein.

Transcend bietet angepasste Varianten für das MacBook Air 13" ab Ende 2010, das 15" MacBook Pro mit Retina-Display sowie das Retina-MacBook mit 13" an – für letzteres jedoch nur mit 64 GByte. Das Datenblatt verspricht Leseraten von bis zu 95 MByte/s, schreibend sollen bis zu 60 MByte/s möglich sein. Je nach Kapazität kosten die Kärtchen 50 respektive 100 Euro. (bkr)

OS X 10.9.3 mit Grafikproblemen  

Besitzer aktueller Mac-Pro-Modelle berichten nach dem Update auf Mac OS X 10.9.3 über Grafikprobleme in einigen Profi-Videoprogrammen. So sollen die Rechner beim Rendern mit der Farbkorrekturlösung DaVinci Resolve in manchen Fällen abstürzen. Der Hersteller BlackMagic bestätigte „OpenCL/Resolve-Stabilitätsprobleme mit OS X 10.9.3“. Betroffen seien Mac-Pro-Konfigurationen mit D700-Grafik. Eine Lösung gibt es bislang nicht, Black Magic empfiehlt, bei 10.9.2 zu bleiben oder dorthin zurückzukehren. Auf Forenberichte über Probleme mit Premiere Pro reagierte ein Support-Mitarbeiter von Adobe und versprach, der Sache nachzugehen. (jes)

Mac-App für diverse DVB-T-Hardware

Das Mac-Programm „TV“ der Equinux-Tochter „Live TV“ unterstützt neben Equinux’ tizi-Reihe auch Geräte von Konkurrenten wie Elgato oder Hauppauge. Standard-Funktionen wie Live-Fernsehen, Aufzeichnung, ein EPG-Programmüberblick sowie zeitversetztes Schauen und Zurückspulen sind integriert. Darüber hinaus lässt sich über einen Editor das aufgenommene Material zurechtschneiden, um etwa Werbung zu entfernen.

Die kostenlose App wird über den Mac App Store vertrieben. Der jeweilige DVB-T-Empfänger muss über einen In-App-Kauf freigeschaltet werden; die Preise beginnen bei 5 Euro. Voraussetzung ist Mac OS X 10.7.3 Lion. (tru)

Apple-Notizen

Zwei Hacker wollen es geschafft haben, Apples Aktivierungssperre auszuhebeln. Durch eine Man-in-the-Middle-Attacke sollen sich iOS-Geräte wieder aktivieren lassen, ohne das Passwort der Apple-ID zu kennen, mit der das Gerät gesperrt wurde. Die genaue Funktionsweise des Hacks ist bislang unbekannt.

Apple hat die Lizenzvereinbarung mit dem US-Metallspezialisten Liquidmetal Technologies um ein Jahr verlängert. Damit sichert sich der Hersteller die exklusiven Rechte der Liquidmetall-Legierung im Bereich Unterhaltungselektronik bis zum Februar 2015.

Der Sicherheitsexperte Stefan Esser will einen Jailbreak für iOS 7.1.1 entwickelt haben. Die Methode nutze einen Kernelbug, der, ebenso wie der Jailbreak selbst, noch nicht öffentlich gemacht wurde. Stattdessen soll er Sicherheitsfirmen zur Verfügung gestellt werden, die einen „legitimen Grund“ für iPhones mit einem Jailbreak haben, so Esser.

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