Das Imperium schlägt zurück

Hardware-Highlights auf der Computex 2014

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Die PC-Verkäufe stagnieren. Doch statt die Flinte ins Korn zu werfen, setzen die Hersteller von Desktop-Rechnern und Komponenten verstärkt auf florierende Nischen. In Taipeh rückten deshalb Gaming-Hardware und kompakte Bauformen in den Vordergrund.

Damit die Messestände zur Computex gut bestückt mit frischen Mainboards sind, hat Branchenprimus Intel die Haswell-Refresh-Prozessoren und die Serie-9-Chipsätze bereits einige Wochen zuvor vorgestellt. Dennoch kam der Chip-Gigant nicht mit leeren Händen nach Asien und präsentierte mit großem Brimborium neue Übertakter-CPUs („Devils Canyon“) mit frei wählbarem Taktmultiplikator. Das LGA1150-Flaggschiff Core i7-4790K läuft als erste Desktop-CPU von Intel mit einem Nominaltakt von 4 GHz. Per Turbo drehen die vier Kerne auf bis zu 4,4 GHz auf. Das ist ein deutliches Plus von 500 MHz gegenüber dem Vorgänger Core i7-4770K.

Bei einem Overclocking-Wettbewerb auf der Messe traten fünf Teams gegeneinander an, um durch Kühlung mit Luft, Wasser oder flüssigem Stickstoff die höchsten Frequenzen aus den neuen Prozessoren herauszukitzeln. Bei Kerntemperaturen unterhalb von –150 °C gelang dem Siegerteam der Rekordwert von 6,3 GHz, wobei Dampffontänen aufschossen (siehe c’t-Link). Anders als bei den bisherigen Haswell-Prozessoren verwendet Intel für die neuen K-Typen verbessertes Wärmeleitmaterial zwischen CPU-Die und Heatspreader. Damit reagiert Intel auf Kritik aus der Overclocking-Szene: Die vierte Core-i-Generation habe sich viel schlechter als die Vorgänger kühlen lassen. ...

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  • Mit DDR4 wächst auch die maximal mögliche Speichermenge: Ab 2015 gibt es 16-GByte-Module für Desktop-PCs zu kaufen.

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