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Museen online

www.metmuseum.org/collection

http://images.library.amnh.org/digital/collections/show/2

www.amnh.org/explore/amnh.tv

New Yorks Museen beherbergen bedeutende Sammlungen aus Kunst und Wissenschaft. Einige davon sind nun auch für all jene zugänglich, die Big Apple nicht bereisen. So haben das Metropolitan Museum of Art (Met) und das American Museum of Natural History Bilder von Exponaten und aus ihren Archiven ins Internet gestellt.

Die Sammlung auf der Met-Website umfasst knapp 400 000 Exponate. Für die Initiative Open Access for Scholary Content (OASC) hat das Museum die Stücke daraufhin beurteilt, ob sie Public Domain sind und uneingeschränkt für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden dürfen. Deren Fotos kann man in hoher Auflösung herunterladen, während etwa Picassos Skizzen nur als Thumbnails gezeigt werden. Eine FAQ erklärt genau, für welche Zwecke die hochauflösenden Bilder genutzt werden dürfen. Man darf sie zum Beispiel nicht auf eine eigene Webseite packen.

Die Fotosammlung des Naturhistorischen Museums ist kleiner und wenig spektakulär. Hat man sich aber mit der etwas umständlichen Bedienung abgefunden, stößt man doch auf etliche Perlen. Lehrreicher und unterhaltsamer sind jedoch die Videos, die das Museum zudem übersichtlich nach Themengebieten geordnet hat. (ad)

Identität checken

https://sec.hpi.uni-potsdam.de

https://www.sicherheitstest.bsi.de/

Der Identity Leak Checker des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) soll herausfinden, ob eine digitale Identität bereits in die Archive von Cyber-Ganoven gelangt ist. Dazu wertet der Dienst Daten etwa aus Hackerforen, Dropzones oder bei anonymen Texthostern aus. Verglichen wird anhand der Mail-Adresse, die man dem Dienst übergibt. Sie wird nach Angaben des Betreibers nicht gespeichert.

Wenn man von Identitätsdiebstahl betroffen ist, erhält man nach kurzer Zeit eine E-Mail – eine Entwarnung gibt es hingegen nicht. Der Leak Checker überprüft, ob sich im Datensatz zur Mail-Adresse ein Klarname, Kreditkartendaten, Bankkonten, Telefonnummern, Anschrift oder Geburtsdatum befinden. Sofern möglich, gibt der Dienst außerdem konkrete Handlungsanweisungen.

Damit kann Leak Checker etwas mehr als der Sicherheitstest des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). (rei)

Im eigenen Land

www.germany.travel/de

Die Hauptreisezeit beginnt und viele zieht es in die Ferne. Doch auch Deutschland bietet schöne Urlaubsorte. Kurzentschlossene können sich auf der Website der Deutschen Zentrale für Tourismus den passenden heraussuchen. Die Reiseinformationen sind gut strukturiert, aber eher oberflächlich: Egal ob Bundesland oder Nordseeinsel, sie passen auf eine Seite. Campingplätze kann man auf dem vom Bund geförderten Angebot direkt suchen. Benötigt man ein Zimmer in einer Jugendherberge oder einem Hotel, wird man hingegen weitergeleitet.

Sicher, als Deutscher kennt man sein Land. Doch wissen Sie, wie viele Nationalparks es gibt? Oder was die UNESCO zum Welterbe erklärt hat? Auf der interaktiven Karte können Sie sich darüber informieren. Außerdem behandelt die Website viele Spezialthemen wie Angebote für Jugendliche oder Medizinreisen. Ziele, die einen interessieren, kann man sich zu einer Route zusammenstellen. (ad)

Welt unter Wasser

www.worldunderwater.org

Der steigende Meeresspiegel wird bald nicht nur die Bewohner von Küstenregionen betreffen, orakeln die Macher von World under Water. Ob nun Paris irgendwann unter Wasser steht oder nicht – auf der Website kann man sich ein Bild davon machen, wie das aussehen würde. Wer eine schwache Blase hat, sollte dabei den Ton abstellen.

Die Site bietet eine Auswahl von zwölf bekannten Plätzen an, doch man kann auch eine Adresse eingeben. Um die Straße vor der eigenen Wohnung unter Wasser setzen zu können, muss diese bei Streetview erfasst sein. Oder man macht sich ein Bild davon, wie es in Bogotá aussähe, wenn der Meeresspiegel um über 2,5 Kilometer steigen sollte. Die Website lässt Segler-Herzen höher schlagen. (ad)

Alpen-Postillion

http://neuepresse.at

www.der-postillon.com

Wer unterhaltsame Online-Satire à la Postillion mag, wird sich auch über die NeuePresse aus Österreich amüsieren: das Nachrichtenportal für Österreich, Europa und eh die ganze Welt. Mit meist einer Meldung pro Tag stiehlt die Seite nicht viel Zeit, lässt einen aber täglich schmunzeln. Sofern man die Bluttat im Tiergarten Schönbrunn witzig findet – Mähnenrobbe frisst vor den Augen der Zoobesucher einen Fisch – oder den Versprecher des Papstes, der versehentlich 2,5 Millionen Menschen heilig gesprochen hat. Auch Späße über Deutschland muss man goutieren können: Der Berliner Flughafen wird jetzt im 3D-Druck gebaut, im September 2014 fertig und kostet nur 146 500 Euro. (ad)

Hype-Videos

Dickes, dickes Ding: Mercedes spendiert nicht nur der Nationalmannschaft (zu) schnelle Autos, sondern auch der Nation ein Musikvideo zur WM, in dem João dos Santos von Massive Töne singt. Das Video reizt zum Prominentenraten und Kaiser Franz höchstpersönlich spricht das Schlusswort. www.clipfish.de/video/4078311 (3:08)

Babys und Beinahe-Katastrophen ziehen immer, beides kombiniert durchbricht bei YouTube schnell die Millionengrenze. Dieses Mal fällt in China kein Sack Reis um, sondern ein Säugling aus dem zweiten Stock. Doch keine Sorge: Ein Passant fängt ihn sicher auf. http://youtu.be/-hu27X-NN68 (0:49)

YouTube hat einen neuen Rekord: Das im Juli 2012 veröffentlichte Musikvideo Gangnam Style des südkoreanischen Rappers Psi hat die Grenze von zwei Milliarden Abrufen geknackt. http://youtube/9bZkp7q19f0 (4:12)

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