Klare Kante

3D-Drucker Ultimaker 2

Test & Kaufberatung | Test

Als sich im Frühjahr 2012 eine Handvoll 3D-Drucker in den c’t-Laboren beweisen mussten, überzeugte uns eine niederländische Holzkiste namens Ultimaker mit zuverlässiger Mechanik, guter Druckqualität und einem fairen Preis. Seit einigen Monaten ist der Nachfolger auf dem Markt.

Bei relativ unverändertem Aufbau sieht der Drucker nun wesentlich edler aus: Das Gehäuse besteht aus mattem Acrylglas und weißen Alu-Kunststoff-Verbundplatten. Beim Vormodell war das Display mit Bedienrad und SD-Kartenslot noch optional, nun ist es fest integriert. Statt auf einer mit Kreppband beklebten Kunststoffplatte landen die Ausdrucke nun auf einer beheizten Glasplatte. Ultimaker legt einen handelsüblichen Klebestift bei, der die Haftung verstärken soll.

Geblieben ist das für 3D-Drucker sehr gute Verhältnis zwischen Gehäusegröße und maximalem Druckvolumen: Auf seiner Stellfläche von etwa 35 cm × 35 cm baut das Gerät Objekte mit den Dimensionen 23 cm × 22,5 cm × 20,5 cm auf. Eine doppelte Rückwand verbirgt die Schrittmotoren für die Achsen und den Materialvorschub, was Platz im Bauraum spart. Der Druckkopf verfügt über eine Düse, ist aber für den Einbau eines Upgrades auf zwei Düsen vorbereitet. Zwei aufgesetzte Lüfter kühlen den extrudierten Kunststoff. ...

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