Trends & News | News

Projektarbeit per Pinnwand

Das Programmpaket InLoox 8 für Outlook dient in Zusammenarbeit mit Microsofts PIM zum Projektmanagement mit klassischen Planungsdiagrammen und neuerdings auch mit sogenannten Kanban-Tafeln. Eine solche Tafel präsentiert Projekt-Mitarbeitern alle Arbeitsschritte eines (Unter-)Projekts auf einer virtuellen Pinnwand. Wer will, kann sich für offene Aufgaben als zuständig eintragen. Fortschritte und Statusänderungen aktualisiert er danach regelmäßig auf der Pinnwand, sodass der aktuelle Projektstatus für alle Beteiligten einsehbar ist. Alternativ zu dieser agilen Arbeitsweise unterstützt InLoox nach wie vor auch die Projektplanung auf Basis von Gantt-Diagrammen. Dabei obliegt es einem Projektleiter, Aufgaben und Ressourcen mitsamt wechselseitigen Abhängigkeiten zu verwalten. Die Daten einzelner Projekte und ganzer Projektportfolios kann man in den neu eingeführten, individuell konfigurierbaren Dashboards mit Geschäftsgrafiken und Landkartendarstellungen visualisieren. Lizenzgebühren beginnen bei 450 Euro netto je InLoox-Arbeitsplatz; in einer Mehrbenutzer-Umgebung kommen dazu noch 1000 Euro extra für den InLoox-Server. (hps)

Microsoft lichtet Lizenzdschungel

Mit der Einführung eines neuen Vertragsmodells namens Microsoft Products & Services Agreement (MPSA) will das Softwarehaus den Lizenzerwerb für Unternehmen vereinfachen. Vorerst gibt es dieses Angebot nur als Alternative zu den Select-Plus-Verträgen alter Prägung. Die bestehen zurzeit aus bis zu 70 Seiten, die sich aus Microsoft Business and Services Agreement (MBSA), einem Microsoft Online Subscription Agreement (MOSA) für die Inanspruchnahme von Cloud-Diensten wie Office 365 und dem Select-Vertragswerk selbst zusammensetzen. Das jetzt neue eingeführte Modell MPSA soll das auf 10 Seiten reduzieren.

Das neue Angebot ist zunächst nur für Geschäftskunden erhältlich. Kunden aus öffentlichen Verwaltungen oder Forschung und Lehre berücksichtigt es noch nicht. Später will Microsoft die Vereinfachung auch für die anderen Vertragsarten einführen, etwa Enterprise Agreements. Mit dem neuen Vertragswerk kommt außerdem ein Volume Licensing Center, um die Lizenzen online zu verwalten. Mit MPSA können Kunden erstmals die Beschaffung von Lizenzen an Abteilungen delegieren. (ps)

Datenbank-Serverfarmen verwalten

Oracle hat das quelloffene Framework MySQL Fabric als Bestandteil der MySQL Utilities 1.4.3 herausgebracht, mit dem sich hochverfügbare MySQL-Datenbanken skalieren und konfigurieren lassen. Mit dem Framework soll sich unter anderem in einem Master-Slave-Setup ein Slave zum Master hochstufen lassen, wenn beim ursprünglichen Master eine Störung auftritt. In diesem Fall soll die Software alle Transaktionen und Abfragen automatisch umleiten und die Rechenlasten so verteilen, dass Anwendungen nichts von der Veränderung mitbekommen. Das Framework ist kostenlos herunterladbar; die zugehörige Dokumentation kann man im Web nachlesen. (hps)

Client-Rechner im Netz verwalten

Mit der Baramundi Management Suite 2014 können Admins die Arbeitsplatzrechner in einem Netzwerk verwalten. Anders als in der Vorversion 8.9 stellt die Suite die Informationen zu jedem Client in einem eigenen Tab dar. Durch automatisierte Versionskontrollen von installierten Programmen und Bibliotheken soll sie alle Rechner im Netz regelmäßig auf Sicherheits-Schwachstellen prüfen und dem Admin bei Bedarf einen Überblick über erkannte Risiken geben. Mit ihrem automatischen Patch-Management soll die Suite nun außer Bugfixes auch funktionale Microsoft-Updates, etwa für Office-Produkte, auf den Client-Rechnern installieren. Insgesamt will Baramundi mittlerweile 13 000 Patches ausrollen können.

Als weitere Neuerung enthält die Suite eine OTRS-Schnittstelle. Darüber ist das quelloffene Open Ticket Request System ansprechbar. Mit dieser Helpdesk-Anwendung lässt sich die Aufklärung gemeldeter Probleme über virtuelle Laufzettel verfolgen. (hps)

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Anzeige
Anzeige