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Mit JavaScript Programmieren lernen, Teil 1

Wissen | Know-how

Wer logisch denkt und Zugang zu einem Computer hat, kann auch programmieren lernen. Für Einsteiger eignet sich JavaScript besonders gut, weil die Hürden so niedrig sind: Ein Browser und ein Texteditor genügen bereits als Arbeitsumgebung.

Will man mit dem Programmieren anfangen, ist JavaScript aus mehreren Gründen eine gute Wahl. Keine andere Programmiersprache ist so weit verbreitet: Einst für simple Webseitenmanipulationen angetreten, übernimmt JavaScript immer vielfältigere Aufgaben. Möglich wird das durch schnellere Browser und ihre wachsende Funktionsvielfalt. Außerdem sind die Einstiegshürden minimal: Ein Browser als Laufzeitumgebung und Debugger, ein gewöhnlicher Editor zum Programmieren, mehr braucht es nicht.

Insbesondere Windows-Anwender sollten sich nicht mit dem im Betriebssystem enthaltenen Minimal-Editor zufriedengeben. Gute kostenlose Text- und Programmierwerkzeuge sind zum Beispiel Notepad++ oder jEdit. Sie können mit mehreren Dateien umgehen, den Code farbig markieren, besitzen fortgeschrittene Such- und Ersetzungsfunktionen und lassen sich mit Plug-ins erweitern. Viele Webentwickler schwören auf Sublime Text, das allerdings zirka 50 Euro kostet. Windows-Anwender bekommen mit Microsofts kostenlosem Visual Studio Express für das Web eine exzellente Entwicklungsumgebung, sogar mit eingebautem Webserver.

Grob gesagt zerfällt JavaScript in zwei Komponenten: den eigentlichen Sprachkern, der unter dem Namen ECMAScript spezifiziert ist, und die Schnittstellen zum Browser, die Skripte mit Daten versorgen und über die sie etwas ausgeben oder eine Webseite modifizieren. Vor allem diese Schnittstellen – gern als APIs (Application Programming Interface) bezeichnet – sind es, über die sich die Sprache weiterentwickelt. Es wird nicht ganz ohne APIs gehen, aber im Mittelpunkt steht im Folgenden der Sprachkern: Variablen, Operatoren, Bedingungen, Schleifen, Funktionen, Arrays und reguläre Ausdrücke.

Egal ob C++, PHP, Java, Python oder Ruby: Was die Kernbestandteile angeht, folgen die meisten gängigen Programmiersprachen ähnlichen Konzepten, trotz vieler Unterschiede im Detail. Beherrscht man eine davon, hat man beim Erlernen einer anderen einen großen Vorteil. JavaScript hat übrigens keinerlei Beziehung zu Java – der Name war seinerzeit eine Art PR-Gag. ...

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c't 15/2014, Seite 166 (ca. 5 redaktionelle Seiten)
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  1. Achtung, Code
  2. Outsourcing
  3. Textlese
  4. Zweiter Versuch
  5. Zahlenspiele
  6. Ausgaben
  7. Château d’If
  8. Wahr oder falsch
  9. Programmplan
  10. Listig
  11. Mit Schleife
  12. Größenvergleich
  13. Werk- und Spielzeug
  14. Vertiefung

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Kapitel
  1. Achtung, Code
  2. Outsourcing
  3. Textlese
  4. Zweiter Versuch
  5. Zahlenspiele
  6. Ausgaben
  7. Château d’If
  8. Wahr oder falsch
  9. Programmplan
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