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Neuer Billig-iMac ab sofort erhältlich

Apple hat die iMac-Linie um ein günstigeres Modell für 1100 Euro ergänzt. Der All-in-one-Computer setzt auf die gleiche Technik wie das MacBook Air: einen mit 1,4 GHz vergleichsweise schwachen Doppelkernprozessor Core i5 von Intel mit integrierter HD-Grafik 5000. Anders als im Ultra-Leicht-Notebook steckt in dem Desktop-Mac mit 21-Zoll-Display eine 500-GByte-Festplatte; ein Fusion Drive mit 1 TByte oder eine SSD mit 256 GByte sind gegen 250 Euro Aufpreis erhältlich. Ebenso wie bei allen anderen iMacs verbaut Apple 8 GByte Arbeitsspeicher – dieser ist allerdings aufgelötet und lässt sich nicht erweitern. Die restliche Ausstattung, darunter zwei Thunderbolt- und vier USB-3-Anschlüsse, ist identisch. Das bisherige Einstiegsmodell mit 2,7-GHz-Quad-Core-Prozessor, 1-TByte-Festplatte und Intels Iris-Pro-Grafik bleibt für 1300 Euro im Angebot. (jes)

„iWatch“ angeblich im Herbst

Laut „New York Times“ plant Apple die Einführung einer Computeruhr im vierten Quartal dieses Jahres. Die Uhr werde mehr als zehn Sensoren unter anderem für Fitness- und Gesundheitsdaten enthalten, heißt es. Die Fertigung soll dem „Wall Street Journal“ zufolge der taiwanische Hersteller Quanta Computer übernommen haben. In Zuliefererkreisen werde für dieses Jahr mit der Auslieferung von 10 bis 15 Millionen Exemplaren gerechnet, „Reuters“ geht sogar von 50 Millionen Verkäufen im ersten Jahr aus. Angeblich wird die „iWatch“ mit einem gebogenen 2,5-Zoll-Touchscreen und einer drahtlosen Lademöglichkeit versehen sein. Die Massenproduktion soll bereits im Juli beginnen. (bsc)

iCloud-Mail: Apple verspricht Transportwegverschlüsselung

Apple will „bald“ auch den Transportweg von Mails, die iCloud-Nutzer an andere Anbieter verschicken oder von diesen empfangen, konsequent verschlüsseln. Dazu muss das Unternehmen mit diesen zusammenarbeiten – kein leichtes Unterfangen. Bislang ist die Transportwegverschlüsselung nur beim Austausch zwischen iCloud-Konten implementiert, also bei E-Mail-Adressen, die auf me.com, mac.com und icloud.com enden. Bei anderen Diensten wie dem Chat-Client iMessage und seinem Videotelefonie-Gegenstück FaceTime setzt Apple bereits eine durchgehende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein. (bkr)

Team-Editor in neuer Version

Das Münchener Entwicklerteam The Coding Monkeys hat nach Jahren wieder ein größeres Update von SubEthaEdit veröffentlicht. Der Editor ermöglicht mehreren Teilnehmern das gleichzeitige Bearbeiten von (Quell-)Texten übers Netzwerk oder Internet. Version 4 wurde „komplett neu für Mavericks gestaltet“ und reiht alle Mitschreiber, die man per E-Mail oder Messages eingeladen hat, samt Icon am unteren Bildschirmrand auf. Ihre Beiträge werden farblich hervorgehoben; wahlweise erhalten sie auch nur Leserechte. Ein „Document Hub“ fasst alle bereits bearbeiteten Dokumente in einer Liste zusammen. SubEthaEdit beherrscht die Syntaxhervorhebung für mehrere Programmiersprachen und kostet im Mac App Store 27 Euro. (thk)

802.11ac-WLAN für ältere MacBooks

Unter dem Namen QCard 2 bietet der US-Nachrüstspezialist QuickerTek PCIe-Module an, mit denen sich das MacBook Pro Retina (15 Zoll) oder das MacBook Air (13 Zoll, beide Jahrgang 2012) um schnelles 802.11ac-WLAN aufrüsten lassen. Laut Hersteller soll sich der Durchsatz gegenüber den bei diesen Modellen serienmäßig verbauten 802.11n-Modulen ungefähr verdoppeln; eine Treiberinstallation sei nicht notwendig. 149 US-Dollar plus Versandkosten muss man jeweils berappen; deutsche Preise und Anbieter sind noch nicht bekannt. (bkr)

Apple-Notizen

Im E-Book-Streit hat sich Apple außergerichtlich auf einen Vergleich geeinigt. Die Details blieben unter Verschluss. US-Staatsanwälte und Verbraucher hatten eine Strafzahlung von bis zu 840 Millionen US-Dollar gefordert, weil Apple und beteiligte Verlage beim iPad-Start vor vier Jahren die Preise für E-Books mit einer Art Buchpreisbindung künstlich erhöht haben sollen.

Laut einer Kundenuntersuchung der Investmentbank Raymond James soll mindestens ein Drittel aller Befragten bereit sein, für den größeren Bildschirm eines „iPhone 6“ 100 US-Dollar mehr auszugeben. Apple plant angeblich Modelle mit 4,7 und 5,5 Zoll Diagonale für den Herbst.

Apple hat offenbar begonnen, gegen manipulierte Bewertungen im App Store vorzugehen: Beim Tool „Better Fonts Free“ sank über Nacht die Zahl von 20 000 auf 4000 Kommentare. Da Entwickler diese selbst nicht löschen können, muss Apple eingegriffen haben. Mit iOS 8 soll im Herbst auch ein verbesserter App Store eingeführt werden.

Entwicklerberichten zufolge wird die ältere Version 2 des Apple TV künftig nicht mehr mit größeren Software-Updates versorgt: Die jüngste Betaversion würde nur für die aktuelle Version 3 offeriert. Eine neue Multimediabox wird noch in diesem Jahr erwartet.

Angela Ahrendts, die neue Chefin von Apples Retail-Sparte, will einem Bericht zufolge die Offline- und Online-Läden umorganisieren und das „Einkaufserlebnis verbessern“. Details wurden nicht bekannt.

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