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Nokia-Launcher für Android-Smartphones

Nokia macht sich in der Android-Welt breit: Seit Kurzem baut das Unternehmen Android-Smartphones, jetzt hat es auch einen Launcher für Android vorgestellt. Er heißt Z Launcher und bringt ein Stück der aufgeräumten Windows-Phone-Oberfläche auf Android-Telefone: Apps zeigt er auf dem Startbildschirm als Textliste mit Icons an. Das sieht übersichtlicher aus, lässt aber weniger Apps pro Bildschirm zu. Damit man dennoch die wichtigsten Apps schnell erreicht, passt der Launcher sich an die Nutzungsgewohnheiten an. Dazu platziert er häufig genutzte Apps direkt auf dem Startbildschirm. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch der Aviate-Launcher von Yahoo, der sogar die Tageszeit und den Aufenthaltsort berücksichtigt.

Wie bei herkömmlichen Launchern findet sich auch beim Z Launcher am unteren Bildrand eine Dock-Leiste, auf der häufig genutzte Apps angepinnt sind. Bislang lässt sich nicht festlegen, welche Apps dort landen – es werden stets die Apps des vormals genutzten Launchers übernommen. Zusätzlich erlaubt das klassische App-Menü Zugriff auf alle installierten Anwendungen. Ein besonders praktisches Feature: Schreibt man mit dem Finger einen Buchstaben auf den Homescreen, blendet der Z Launcher alle Apps mit diesem Anfangsbuchstaben ein. Schreibt man mehrere Buchstaben, durchsucht der Launcher zusätzlich Kontakte, E-Mails, Kalendereinträge und den Browserverlauf.

Noch gibt es den Launcher nur als Alpha-Version direkt bei Nokia für LGs Nexus 5 sowie die Samsung-Smartphones Galaxy S3, S4 und S5. Damit die Installation der heruntergeladenen APK-Datei funktioniert, muss in den Sicherheitseinstellungen von Android die Installation aus unbekannten Quellen erlaubt sein. (spo)

App-Notizen

Die Mitfahr-App Wundercar für iOS und Android expandiert: Bis Ende des Jahres will das deutsche Start-up taxiähnliche Kurzstreckenfahrten in zwölf europäischen Großstädten vermitteln. Aktuell gibt es den Dienst nur in Hamburg und Berlin.

Facebook macht Snapchat mit einer eigenen Wegwerf-Foto-App Konkurrenz. Das als Android- und iOS-App erhältliche Slingshot versendet Fotos und Videos, die gelöscht werden, nachdem der Empfänger sie angeschaut hat. Bisher ist Slingshot nur in den USA erhältlich.

Ab Herbst soll der Amazon Appstore auf Blackberry-Smartphones vorinstalliert sein. Amazons Shop führt ausschließlich Android-Apps – das Blackberry-Betriebssystem ist aber seit Version 10 damit kompatibel.

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