Einschienenboards

Mini-Mainboards für Speisung mit 12 oder 19 Volt

Test & Kaufberatung | Test

Ohne klobiges ATX-Netzteil lassen sich kompakte Rechner und Mini-Server bauen, die sparsam und leise arbeiten. Besonders einfach gelingt das mit Mainboards, die wie Notebooks mit einem „fliegenden“ Netzteil auskommen. Solche Boards gibt es in ganz unterschiedlichen Performance-Stufen, manche mit lüfterlosen Onboard-Prozessoren.

Klassische Desktop-PCs sind mit flexibel erweiterbaren Mainboards bestückt, die ein ATX-Netzteil benötigen: Es stellt mindestens vier Spannungsschienen bereit. Manche Mini-Mainboards begnügen sich dagegen mit einer einzigen Gleichspannung. Daraus erzeugen sie alle weiteren nötigen Spannungen selbst, also auch jene für Festplatten oder SSDs. Manche dieser Boards kommen sogar ohne Lüfter aus. Allerdings sind sie für sehr unterschiedliche Prozessoren ausgelegt, die Bandbreite reicht vom lahmen Atom-Celeron bis hin zum flotten Haswell-Quad.

Fünf Mainboards für „Single Rail“-Speisung haben wir exemplarisch ausgewählt, ein sechstes haben wir zum Vergleich mit einem ATX-Adapter für 12-Volt-Speisung bestückt. Drei Boards sind mit LGA1150-Fassungen für Haswell-Prozessoren von Intel bestückt, also für Core i3, i5, i7 sowie deren billigere Celeron- und Pentium-Verwandtschaft. Auf den zwei lüfterlosen Prüflingen sind schwächere „Atom-Celerons“ aufgelötet. Das sechste Board besitzt die Fassung AM1 für AMD-Prozessoren, auch FM1 genannt. ...

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