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Wachwechsel bei Googles Office-Software

Google hat in einem Blog verkündet, die Mobil-Anwendung Quickoffice nicht mehr weiterzuentwickeln. In den kommenden Wochen sollen die vor zwei Jahren eingekauften iOS- und Android-Pakete aus den App-Stores verschwinden, man soll sie aber weiterhin benutzen können.

Wenige Tage nach der Abkündigung hat der Konzern neue Versionen seiner selbst entwickelten Android-Apps Docs und Tabellen herausgebracht. Beide präsentieren sich im selben flachen Outfit wie Android L (siehe S. 16), und erstmals können beide Apps auf Google Drive deponierte Dokumente in den aktuellen Formaten von Microsoft Office lesen und schreiben. Dies war von Mobilgeräten aus bisher nur mit Quickoffice möglich. Mit dem OpenDocument-Format können Docs und Tabellen immer noch nichts anfangen.

Google Tabellen hat gegenüber der Vorversion auch an Bedienkomfort zugelegt: Um ein Tabellenfeld mit einer Formel zu füllen, braucht man jetzt nicht mehr jede Rechenfunktion Buchstabe für Buchstabe einzugeben, sondern kann sie per Fingertipp aus einem untergliederten Menü auswählen. Damit werden Tippfehler weniger wahrscheinlich, zumal die reiche Auswahl an Funktionen auch schwer zu merkende Bezeichner umfasst. Außerdem gibt das Menü kurze Erläuterungen zu den Funktionen. (hps)

Knackige Bilder aus Schärfereihen

Um Produkte oder Kleinstlebewesen komplett scharf abzulichten, liefern insbesondere Makroobjektive eine zu geringe Schärfentiefe. Mit ihnen kann man den Fokus nur auf einen kleinen Teil des Motivs lenken – etwa auf die Augen einer Libelle. Die Grenzen des Equipments lassen sich per Software ausdehnen, indem man das Motiv mehrmals mit unterschiedlichen Schärfeebenen fotografiert und diese Schärfereihe anschließend zu einem einzigen Bild überlagert. Das Überlagern geschieht manuell mit Masken oder automatisiert mit Spezialsoftware – ein Pionier auf diesem Gebiet ist Helicon Focus.

Jetzt hat Franzis mit Focus Projects Professional ebenfalls eine Focus-Stacking-Software herausgebracht. Sie bietet acht Algorithmen zum Überlagern der Einzelbilder sowie diverse Voreinstellungen, Bearbeitungsfilter, selektive Korrektur und 3D-Funktionen zur Ausleuchtung des Motivs. Die Einzelbilder dürfen in den Formaten Raw, TIFF oder JPEG vorliegen. Für ein akzeptables Arbeitstempo sollen Grafikbeschleunigung und Mehrkern-Unterstützung sorgen. Das 130 Euro teure Focus Projects Professional läuft eigenständig oder als Plug-in für Photoshop und Photoshop Elements unter Mac OS X ab 10.7 und Windows ab XP. (atr)

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