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Neuerungen für YouTube-Schaffende Bisher konnten YouTuber ihre Videos nur im Browser verwalten, nun gibt es die „YouTube Creator Studio“-App, mit der man Videos und Kommentare bequem mobil bearbeiten und verwalten, Push-Nachrichten erhalten sowie...

Medienkonverter mit HEVC-Unterstützung

CyberLink hat seinen Universal-Medienkonverter MediaEspresso für Windows in Version 7 veröffentlicht. Die Software unterstützt eine große Palette mobiler und anderer Endgeräte. MediaEspresso soll angeschlossene Smartphones und Tablets automatisch erkennen und das passende Video- und Dateiformat wählen. Auf Wunsch wandelt das Programm mehrere Videos in einem Rutsch um (Stapelverarbeitung). Um die Verarbeitung zu beschleunigen, nutzt die CyberLink-Software spezielle CPU- und GPU-Techniken von Intel (Core, Quick Sync Video), AMD (Fusion, APP) und Nvidia (CUDA). Mit Bildverbesserungsmaßnahmen (TrueTheater Lighting, Denoise und HD) kann man versuchen, den Videos bei der Umwandlung mehr Pepp zu verleihen.

Des Weiteren beherrscht MediaEspresso nun den neuen Videostandard MPEG-H Part 2 High Efficiency Coding (HEVC, H.265), der bei gleichbleibender Bildqualität bis zur Hälfte der Datenrate gegenüber MPEG-4 AVC (H.264) sparen soll. MediaEspresso 7 kostet 40 Euro; ein Upgrade von älteren Version ist ab 20 Euro erhältlich. (vza)

Samples für Musiker

Die hannoversche Überschall GmbH hat für ihren kostenlosen Elastik Player eine ebenso kostenlose Soundbank mit über 300 Loops und Samples veröffentlicht. Die 678 MByte große Auswahl deckt verschiedene EDM-Stile von House über Trap bis zu Ambient ab. Der Elastik Player lässt sich als Plug-in in alle gängigen DAWs unter Windows und OS X einbinden. Sein Browser filtert gesuchte Samples schnell aus, die anschließend in eine Tortengrafik zerschnitten und verfremdet werden können.

Derweil hat IK Multimedia den Sample Tank 3 auf über 4000 Instrumente aufgestockt, die 33 GByte auf der Festplatte belegen. Zum schnellen Zugriff wurde die Bedienoberfläche überarbeitet und die Zahl der Effekte auf 55 erweitert. Wer die am 24. Juli erscheinende 64-Bit-Software für Windows und Mac OS X vorab bestellt, zahlt nur 200 statt 240 Euro (bis 23. September). Danach soll der Preis auf 280 Euro steigen.

Ein weiteres Plug-in-Paket hat AIR Music Technology auf eine 500-GByte-Festplatte geschnürt. Die Advance Music Production Suite umfasst 33 virtuelle Instrumente, etwa von Air Music und Sonivox, 17 Effekt-Plug-ins, zum Beispiel von iZotope, D16 und FXpansion, 18 Loop- und Sample-Pakete von Prime Loops und Camel Audio sowie Zugänge zu den Video-Tutorials von Sonic Academy und den Cloud-Dienst Gobbler. Statt der sonst für die Software fälligen 3500 Euro kostet das Paket nur 720 Euro. (hag)

Neuerungen für YouTube-Schaffende

Bisher konnten YouTuber ihre Videos nur im Browser verwalten, nun gibt es die „YouTube Creator Studio“-App, mit der man Videos und Kommentare bequem mobil bearbeiten und verwalten, Push-Nachrichten erhalten sowie Kommentare und Statistiken einsehen kann. Die Android-App gibt es kostenlos im Play Store, die iOS-Fassung soll ebenfalls bald erhältlich sein. Außerdem hat YouTube seine Audio-Bibliothek um zahlreiche frei nutzbare Sound-Effekte vom Alarmwecker bis zum Zombie-Schrei erweitert. Ebenso wie die Hintergrundmusik darf man diese Effekte nur für seine YouTube-Videos nutzen.

Darüber hinaus experimentiert der Videodienst mit hohen Frameraten (HFR) von 48 und 60 Bildern pro Sekunde, womit das Videoportal vor allem Action-Filmern und Let’s-Playern entgegenkommen will. YouTube will die Funktion in den kommenden Monaten für die Allgemeinheit freigeben. Fans sollen künftig Untertitel für Videos einreichen können. Schließlich soll YouTube bald mehr Möglichkeiten bekommen, um Abspiellisten zu erzeugen und die hässlichen, grau hinterlegten YouTube-Annotations (Anmerkungen) sollen durch schickere ersetzt werden. (vza)

Schlagzeug-Modul fürs iPad

Das DM Dock von Alesis verwandelt iPads der ersten bis vierten Generation (mit 30 Pin Connector) in ein Drum-Modul für Schlagzeuger. Über 13 TRS-Klinkeneingänge lassen sich verschiedene Schlagzeug-Pads anschließen, die dann per Core-MIDI Schlagzeug-Apps ansteuern. Über ein zusätzliches Modul-Mount lässt sich das DM Dock in Drum-Racks integrieren. Als Anschlüsse stehen MIDI-In/Out, symmetrische Klinken-Ausgänge, eine 6,3-mm-Kopfhörerbuchse sowie ein 3,5-mm-Eingang für externe Audioquellen zur Verfügung. Über den Netzteil-Anschluss kann auch das iPad im Betrieb geladen werden. Mit PCs und Macs nimmt das Dock per USB Verbindung auf.

Laut Hersteller ist die Latenz des Moduls abhängig vom iPad. Auf einem iPad 4 habe man 12 ms erreicht, was für schnelle Wirbel allerdings zu langsam ist. Daher richte sich das DM Dock mit einem Preis von 290 Euro eher an Einsteiger und Hobbyschlagzeuger. Profis könnten mit dem Modul ihr Setup erweitern und es zum Triggern einzelner Samples benutzen. (hag)


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