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Tower-Gehäuse für Gaming-Rechner

Im PC-Gehäuse Raven RV05 dreht der Hersteller Silverstone das Mainboard um 90 Grad, sodass sich die ATX-Anschlussblende unter einer Abdeckung am Gehäusedach befindet. Das soll unter anderem die Wärmeabgabe von Grafikkarten verbessern, die üblicherweise die warme Abluft durch das Slotblech hinausblasen. Kühle Umgebungsluft schaufeln zwei große 18-cm-Lüfter mit 3-Stufen-Regelung im Gehäuseboden hinein.

In das Raven RV05 passen Mainboards im ATX- und SSI-CEB-Format, sieben 31 Zentimeter lange PCIe-Karten sowie ein optisches Slimline-Laufwerk, zwei 3,5"-Festplatten und zwei 2,5"-SSDs hinein. Das 52 Zentimeter hohe Tower-Gehäuse kostet 90 Euro. Für 100 Euro gibt’s ein Plexiglasfenster extra. (chh)

All-in-One-PC für Videotelefonie

Der Acer Aspire U5-620 eignet sich dank 23"-Full-HD-Display, 1080p-Webcam sowie zwei unterschiedlich ausgerichteter Mikrofone für Videokonferenzen. Die Audiotechnik PurifiedVoice folgt der Stimme im Raum und minimiert störende Umgebungsgeräusche. Bedienen lässt sich der Rechner sowohl per Maus und Tastatur als auch per 10-Punkt-Touchscreen.

Im Inneren des Aspire U5-620 arbeitet ein Core-i-Mobilprozessor der vierten Generation. Lieferbar ist der Rechner unter anderem mit dem Dual-Core Core i5-4200M (3,1 GHz) und 6 GByte Arbeitsspeicher für 1000 Euro. Die teurere Variante mit dem Quad-Core Core i7-4702MQ (2,2 GHz) und 8 GByte RAM kostet 1200 Euro. Die Daten liegen auf einer Hybrid-Festplatte mit 1 TByte Kapazität sowie 8 GByte Flash-Speicher. Die Bildausgabe übernimmt eine GeForce GTX 850M mit 2 GByte Grafikspeicher.

(chh)

FM2+-Prozessoren mit 65 Watt TDP

Nachdem es von AMD fast ein halbes Jahr lang lediglich zwei Kombiprozessoren der aktuellen Kaveri-Generation zu kaufen gab, hat der Chiphersteller nun drei weitere CPUs vorgestellt. Im A10-7800 mit 65 Watt Thermal Design Power (TDP) arbeiten zwei Steamroller-Module mit je zwei Kernen und 3,5 GHz (Turbo: 3,9 GHz). Die integrierte Grafikeinheit Radeon R7 mit 512 Shadern läuft mit 720 MHz.

Die TDP des A6-7400K und A4-7300 gibt AMD ebenfalls mit 65 Watt an. In diesen FM2+-Prozessoren steckt jedoch jeweils nur ein Steamroller-Modul mit zwei Kernen. Die Taktfrequenzen des A6-7400K (3,5 GHz, Turbo 3,9 GHz) und A4-7300 (3,4 GHz, Turbo: 3,8 GHz) unterscheiden sich kaum, dafür aber die Grafik. Zwar bezeichnet AMD diese beiden als R5, im A4-7300 stecken jedoch nur 192 statt 256 Rechenkerne und diese arbeiten mit 514 statt 756 MHz.

Die TDP der drei Prozessoren lässt sich im BIOS-Setup auf 45 Watt reduzieren, die dann geltenden Taktfrequenzen hat AMD bislang nicht veröffentlicht. Die CPUs sollen Ende Juli in den Handel kommen. (chh)

Gerücht: Tonga löst Tahiti ab

Im August will AMD Gerüchten zufolge unter dem Namen Tonga einen neuen Grafikchip vorstellen. Entsprechende Grafikkarten sollen die derzeitigen Radeon R9 280 mit Tahiti-GPUs ablösen. Tonga soll weiterhin im 28-nm-Verfahren gefertigt werden und dennoch eine höhere Effizienz bieten. Glaubt man den Gerüchten, dürfte es im Laufe des Juli zu Preissenkungen bei den Modellen Radeon R9 280 und R9 280X kommen. (mfi)

Gaming-Mainboard für FX-Prozessoren

Das Mainboard MSI 970 Gaming kostet rund 90 Euro, bietet aber Funktionen, die sonst teureren Boards für über 120 Euro vorbehalten sind. Der Hersteller lötet einen Killer-Netzwerkchip auf, der Latenzen bei Online-Spielen verringern soll. Für die akustische Untermalung sorgt der Audiochip SoundBlaster Cinema 2. Dieser sitzt auf einem vom übrigen Mainboard abgetrennten Massebereich, was Störgeräusche minimieren soll. Der Audio-Verstärker eignet sich für Kopfhörer mit bis zu 600 Ohm Impedanz.

Auf das Board im ATX-Format passen AM3+-Prozessoren der Serie FX mit bis zu 130 Watt Thermal Design Power sowie vier DDR3-DIMMs für insgesamt 32 GByte Arbeitsspeicher. Grafikkarten lassen sich in zwei PEG-Slots (16 bzw. 2 × 8 PCIe-Lanes) einbauen. Zur weiteren Ausstattung des MSI 970 Gaming zählen 6 × SATA 6G, 4 × USB 3.0 sowie Gigabit-Ethernet. (chh)

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