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Schnelles WLAN für kleine Firmen

Ciscos Access Point WAP371 soll schnelles WLAN nach den IEEE-Standards 802.11n (2,4 GHz, bis 300 MBit/s brutto) und 802.11ac (5 GHz, max. 1300 MBit/s brutto) parallel in kleine Firmen bringen. In größeren Büros kann man mittels „Single Point Setup“ bis zu 8 Basen parallel konfigurieren, ohne dass dazu ein WLAN-Controller nötig wird. Das soll für bis zu 240 WLAN-Nutzer reichen.

Der WAP371 unterstützt die üblichen Firmen-Features: bis zu 16 VLANs für Multi-SSID-Betrieb mit VLAN-Mapping, IEEE802.1x/Radius-Authentifizierung für WPA2-Enterprise, SNMPv3 für Remote Management. Besucher erhalten WLAN-Zugang über ein Webportal; für sie kann man man verschiedene Rollen beziehungsweise Zugriffsrechte definieren. Energie bezieht der AP optional über seinen Gigabit-Ethernet-Port (PoE nach IEEE 802.3af). Passend zum AP hat Cisco den PoE+-Injektor SB-PWR-INJ2 und die aus 8 Modellen bestehende Switch-Baureihe 220 Smart Plus mit 24 Fast-Ethernet- bis 48 Gigabit-PoE+-Ports ins Programm genommen. Der WAP371 kostet 240 Euro. (ea)

Überwachungskamera für Wemo-Heimautomation

Die Weitwinkel-HD-Netzwerkkamera F7D7602 soll das Eigenheim überwachen und automatisch per E-Mail über Bewegungen informieren. Ihre Besonderheit ist die Einbindung als Sensor in Belkins Heimautomationssystem Wemo (c’t 25/12, S. 58). So kann man Aktionen mit selbst definierten Regeln auslösen, beispielsweise an Wemo-Switches hängende Lampen einschalten. Ferner soll man über ein eingebautes Mikrofon und Lautsprecher kommunizieren können. Die per iOS- oder Android-App konfigurierbare Kamera schickt bei Bewegungen auf Wunsch Standbilder oder kurze Filme automatisch in die Cloud; der Dienst kostet nach den ersten 30 Tagen monatlich 10 Euro. Die F7D7602 ist ab sofort für 135 Euro zu haben. (ea)

Stiller Netzwerkspeicher fürs Wohnzimmer

Mit dem HS-251 stellt QNAP seinem Ende 2013 eingeführten Wohnzimmer-NAS HS-210 (c’t 3/14, S. 66) ein besser ausgestattetes, aber auch doppelt so teures Schwestermodell an die Seite. Der Neuling enthält einen mit 2,4 GHz getakteten Dual-Core-Celeron J1800 und 1 GByte RAM; die ältere Version musste mit einer Marvell-CPU (88F6282, 1,6 GHz) und halb so viel Speicher auskommen. Außerdem bietet das HS-251 einen zweiten Gigabit-Ethernet-Port sowie einen HDMI-Ausgang, über den es mit seiner „HD Station“, einem XBMC-basierten Medienabspieler, Musik und Videos an Bildschirm und Surround-Anlage ausgibt. Außer per App lässt sich das Gerät auch per MCE-kompatibler Fernbedienung steuern. Das lüfterlose HS-251 soll mit Erscheinen dieser c’t ohne Festplatten für 511 Euro im Handel sein. (ea)

Netz-Notizen

Xirrus kündigt für seine massiv parallelen WLAN-Arrays mit bis zu 16 Funkmodulen Upgrades für 802.11ac Wave 2 an. Durch Modultausch sollen die APs ab 2015 unter anderem auf 160 MHz verbreiterte Kanäle bekommen, sodass bis zu 2600 MBit/s brutto pro Funkzelle möglich werden.

Die PDView-App steuert Raritan-Steckdosenleisten (PDUs), sodass man beispielsweise aus der Ferne hängende Server per Stromentzug hart resetten kann. Die App für iOS und Android läuft mit PDUs der Serie Dominion PX2, die dazu ein Firmware-Update benötigen.

Emulex hat für seine 10- und 40-GBit-Adapter der Serie OneConnect OCe14000 ein Treiber-Entwicklungskit herausgegeben. Das Data Plane Development Kit soll Betreibern von Rechenzentren ermöglichen, mehr Funktionen auf die Hardware abzuwälzen (Network Function Virtualization, NFV).

Moxas Mobilfunk-Remote-I/O-Gerät ioLogik W5340-HSPA macht Industrieanlagen per Mobilfunk fernsteuerbar. Es besitzt 4 Analogeingänge, 8 Digital-I/Os und 2 Relaisausgänge, soll aber auch per Fast-Ethernet oder serieller Schnittstelle (RS-232/422/485) angeschlossene, zusätzliche Moxa-Steuergeräte erreichbar machen.

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