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Wasserdichtes Android-Phone

Samsung stellt seinem Smartphone-Topmodell Galaxy S5 ein günstigeres Modell zur Seite: das Galaxy S5 Mini. Wie schon beim Galaxy S3 und S4 hat auch dieses Jahr die Mini-Variante eine abgespeckte, aber immer noch vorzeigbare Ausstattung.

Dazu gehören ein wasser- und staubdichtes Gehäuse gemäß IP67, ein Puls- und ein Fingerabdrucksensor, außerdem ein farbkräftiges 4,5-Zoll-Amoled-Display (720 × 1280), ein nicht näher bezeichneter Vierkernprozessor mit 1,4 GHz, 1,5 GByte RAM, eine 8-Megapixel-Kamera, LTE und NFC.

Der Flash-Speicher ist 16 GByte groß, man kann aber auch microSD-Karten einstecken. Als Betriebssystem dient Android 4.4. Das S5 Mini soll im August für 450 Euro UVP nach Deutschland kommen. (cwo)

Android soll fit für Unternehmen werden

Google hat auf der Entwicklerkonferenz I/O angekündigt, dass die nächste Android-Version „L“ Bestandteile von Samsung Knox übernimmt. Knox schafft einen besonders gesicherten Bereich, in dem Geschäftsdaten auf den Handys der Mitarbeiter abgelegt werden. Der Arbeitgeber verwaltet nur diesen Bereich und lässt den Mitarbeiter in seinem privaten Bereich schalten und walten.

Mit Knox will Samsung seine Android-Geräte schon seit 2013 für den geschäftlichen Einsatz attraktiver machen. Laut Samsung hat Knox einen Sicherheitsvorteil, den kein anderer Hersteller bietet: Wenn jemand das Gerät rootet, wird der Zugriff auf die Sicherheitszone verhindert.

24 Modelle mit Knox hat Samsung mittlerweile im Angebot, darunter das Note 3, Galaxy S4 und S5. 61 Millionen Geräte wurden verkauft, aber erst 1,9 Millionen Knox-Benutzer aktiviert. In c’t 1/14 haben wir Knox und weitere Lösungen zur Trennung von privaten und geschäftlichen Daten auf Smartphones ausführlich beschrieben. (Volker Weber/cwo)

SMS lässt Smartphones abstürzen

Zahlreiche günstige Android-Smartphones mit Prozessor von Mediatek lassen sich mit einem simplen Trick zum Absturz bringen: Empfangen sie eine SMS, die nur aus dem Gleichheitszeichen besteht (=), stürzen sie ab und starten neu.

Nutzerberichten zufolge haben unter anderem das Acer Liquid E2 Duo, das Fairphone sowie zahlreiche Modelle von Alcatel und Wiko diesen Fehler. Wiko hat bereits Updates für mehrere Modelle veröffentlicht. (cwo)

NFC-Aufkleber entsperrt Smartphone

Besonders ansehnlich ist es nicht, aber praktisch soll es sein: Das „Digital Tattoo“ von VivaLnk enthält ein NFC-Tag und soll bis zu fünf Tage auf der Haut haften. Der Träger kann damit sein Smartphone entsperren. Derzeit wird zwar nur das Moto X von Motorola unterstützt, das soll sich aber bald ändern. Statt die PIN einzutippen, hält man das Smartphone einfach ans Handgelenk. Eine App muss nicht installiert werden, da das Moto X bereits eine NFC-Entsperrfunktion mitbringt.

Der Kleber stammt von 3M. Er wird auch im medizinischen Umfeld eingesetzt und soll für empfindliche Hauttypen geeignet sein. Laut dem Tattoo-Hersteller kann man sogar schwimmen gehen, ohne dass der Aufkleber abfällt. Zehn Tattoos kosten zehn US-Dollar, man kann sie bisher allerdings nur in den USA kaufen. (rei)

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