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Lucas-Arts-Abenteuer Indiana Jones neu aufgelegt

Fans der legendären LucasArts-Abenteuerspiele dürfen sich freuen: Vom Klassiker „Indiana Jones and the Fate of Atlantis“ soll ein HD-Remake erscheinen, die Demo voraussichtlich noch im Dezember 2014. Neben hochaufgelöster Grafik und geschmeidigen Animationen soll das Remake auch überarbeitete Sound-Effekte und Hintergrundlieder bieten.

Der kleinen Entwicklergruppe um Patrik Spacek zufolge ist die Demo bereits zu 95 Prozent fertig. Gebastelt wird noch an einzelnen Animationen und Charaktermodellen, außerdem fehlen noch ein paar Musikstücke. Grafisch setzen die Entwickler das Spiel mit der quelloffenen Wintermute-Engine um, die zweidimensionale Hintergründe mit dreidimensionalen Figuren kombiniert. Auf dem Entwickler-Blog und einer Facebook-Seite wurden bereits erste Screenshots veröffentlicht. Wenn Rechteinhaber Disney die Zustimmung gibt, steht nichts mehr dem frisch aufpolierten Indiana Jones im Weg. (mfi)

Musik-Synthie für 3DS

Nach der 3DS-Umsetzung „Korg M01D“ plant der japanische Hersteller Detune einen weiteren Synthesizer für die Nintendo-Taschenkonsole. Dieses Mal kommen im „Korg DSN-12“ virtuell-analoge Klangerzeuger zum Einsatz, deren Wellenform der obere Bildschirm auf einem stereoskopischen Oszilloskop anzeigt. Jeder der monophonen Klangerzeuger arbeitet mit zwei Oszillatoren (VCOs), einem ADSR-Hüllkurven-Generator, einem Filter (VCF) und einem Verstärker (VCA), die sich auf einer kleinen Patch-Bay verdrahten lassen.

Steuern lassen sich die Klangerzeuger auf einem zwölfspurigen Sequenzer, der 64 Patterns mit jeweils 64 Stufen speichert und zu Songs verkettet. So hat man genügend Platz für komplette Arrangements mit Schlagzeug, Bassläufen, Synth-Flächen und Lead-Melodien. Der integrierte Mixer kann jeder Spur über drei Effekt-Slots noch Hall, Echo, Kompressor, Delay und Chorus hinzufügen. Die Werke lassen sich schließlich auf der SD-Card des 3DS speichern und mit anderen austauschen. Einen Preis für den ab September nur im eShop als Download erhältlichen Synthie nannte Detune noch nicht, er dürfte jedoch ähnlich sein wie der des Vorgängers M01D, der 25 Euro kostet. (hag)

Crytek in finanziellen Schwierigkeiten

Der Spieleentwickler Crytek steckt offenbar bereits seit Monaten in finanziellen Schwierigkeiten. Anfang Juli sollen aufgrund ausbleibender oder zu geringer Gehaltszahlungen zahlreiche Mitarbeiter der britischen Niederlassung sogar die Arbeit niedergelegt haben. Das Studio entwickelt unter anderem das Action-Spiel „Homefront: The Revolution“. Eine Quelle der Website Kotaku schätzt, dass 100 Leute die Arbeit eingestellt haben. Gerüchten zufolge hoffen die Mitarbeiter auf eine Übernahme durch Publisher Deep Silver.

Einem Gamestar-Artikel zufolge stand Crytek im April 2014 kurz vor einer Insolvenz, auch dort war von verspäteten Zahlungen die Rede. Crytek dementierte Ende Juni, äußerte sich aber nicht zu den derzeitigen Vorwürfen.

Innerhalb der vergangenen drei Monate soll Crytek mehr als 100 Mitarbeiter verloren haben. (mfi)

Unverspieltes Gaming-Keyboard

Der kalifornische Gaming-Spezialist Func hat mit Mauspads angefangen und will jetzt in Deutschland mit mehreren Mäusen und einer Tastatur Fuß fassen. Das schnörkellose Func KB-460 Gaming Keyboard empfiehlt sich mit seiner abnehmbaren Handballenauflage nicht nur für Spieler, sondern auch für andere Vieltipper.

Die feuerrote Hintergrundbeleuchtung lässt sich in drei Stufen hochregeln; wahlweise glimmt sie auch rhythmisch auf. Der spezielle Gaming-Modus legt die Windows-Taste lahm und aktiviert alternative Tastenkonfigurationen, die man in einem Windows-Programm definiert. An der Stelle der rechten Windows-Taste liegt eine Fn-Taste, die der Funktionstastenreihe einen Zweitjob zur Multimedia-Steuerung gibt und alternative Belegungen aufruft.

Das robuste Func KB-460 wird mit roten, braunen oder blauen Cherry-MX-Switches angeboten, deren Anschlag von sozialverträglich bis zu Hausfriedensbruch reicht. Die matte Oberfläche ist leicht gummiert; die Rückseite stellt zwei USB-Anschlüsse bereit. Straßenpreise liegen zwischen 80 und 100 Euro. (ghi)

Spiele-Notizen

Das Studio Airtight Games hat nur Wochen nach dem Erscheinen des mit eher schlechten Kritiken bedachten Stealth-Adventures Murdered: Soul Suspect geschlossen.

Razer hat eine Mini-Spielkonsole angekündigt, die noch in diesem Jahr erscheinen soll. Sie nutzt Smartphones und Tablets als Controller und gibt Android-Spiele wieder.

Oculus VR hat die Carbon Design Group gekauft, die bereits das Xbox-360-Gamepad und Kinect gestaltet hat.

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