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DTP-Software wird Freeware

Für Privatanwender steht das DTP-Programm tango solo von MarkStein Software als Private Edition ab sofort kostenlos zum Download bereit; die Professional Edition kostet nun nur noch 99 Euro. Diese darf auch kommerziell genutzt werden und bietet über den Umfang der Private Edition hinaus unter anderem den Export von Inhalten als interaktives, navigierbares PDF und als digitales Magazin für das iPad.

Mit tango solo kann man Bücher, Prospekte, Magazine, Broschüren und Flyer layouten. Das Programm erstellt jedoch nicht nur Drucklayouts mit allen Finessen, sondern exportiert das fertige Werk auf Wunsch auch als E-Books im Epub- oder Kindle-Format. Während der Entwurf mit Hilfe des Drucklayouts exakt auf dem Papier erscheint, kann der Leser die Ausgabe im E-Book-Format flexibel an sein Anzeigegerät anpassen und beispielsweise die Standardschriftgröße selbst wählen.

Tango solo läuft auf Windows ab Vista und auf Mac OS X ab Version 10.6. (Frederic Koch/pek)

Neues Tabellenwerkzeug für PDF-Formulareditor

Mit der Software pdf-Office Professional kann man PDF-Formulare erstellen. Außer den im ISO-Standard definierten PDF-Formularen (AcroForms) liest und bearbeitet diese auch die proprietären XFA-Formulare, die mit Adobes LiveCycle Designer erstellt wurden. Dafür werden sie zunächst in AcroForms konvertiert.

Neu in Version 12 ist ein Tabelleneditor. Damit kann man Tabellen innerhalb des PDF-Formulars mit beliebigen Kombinationen aus Formularfeldern und Textboxen befüllen; Größe und Ausrichtung der Tabelle lassen sich flexibel verändern. Der Editor vergibt Formularfeldnamen automatisch, übernimmt bestehende Formatierungen in die nächste Zeile und stellt die Tab-Reihenfolge automatisch ein. Fertige Tabellen kann der Anwender als Vorlage speichern.

Außer dem Tabelleneditor enthält die neue Version diverse kleinere Verbesserungen: Als gestalterische Elemente stehen nun auch Schatten und Rundungen zur Verfügung, und neue Ausrichtfunktionen erleichtern es dem Anwender, Objekte präzise zu platzieren. Der Texteditor wurde um eine Suchen-und-Ersetzen-Funktion erweitert.

Die Software ist für Windows ab Vista, für Mac OS X ab 10.6 sowie für Linux zum Preis von 118 Euro erhältlich; das Update kostet 39 Euro. Mit der zeitlich nicht befristeten Demoversion lässt sich pdf-Office kostenlos testen. (Frederic Koch/atr)

Freies Office aufgefrischt

Version 4.3 der plattformübergreifenden, freien Bürosuite LibreOffice bringt einige neue Funktionen und eine leicht überarbeitete Oberfläche. Ein neues Icon-Set soll den Office-Programmen ein moderneres Aussehen verleihen. Im Textprogramm Writer erscheinen nicht druckbare Zeichen wie Absatzmarken oder Tabulatoren jetzt hellblau statt schwarz, sodass sie sich besser als bisher vom Text abheben. Kommentare druckt Writer nun wie auf dem Bildschirm rechts neben dem Text aus, statt sie wie zuvor ans Dokumentende anzuhängen. Reicht der Platz auf der Druckseite dafür nicht aus, werden sie so weit wie nötig herunterskaliert.

In der Tabellenkalkulation Calc haben die Entwickler die Diagramm-Funktion um eine Art bedingte Formatierung erweitert, sodass sich etwa Balken automatisch färben lassen, wenn der zugehörige Wert ein bestimmtes Limit über- oder unterschreitet. Die Rechenfunktionen wurden um zahlreiche Spezialfunktionen erweitert, wie sie in Excel ab Version 2010 zu finden sind – darunter Funktionen für die logarithmische Normalverteilung oder zum Berechnen von Stichproben. Außerdem wurden Details verbessert, etwa die Import-Filter für Microsoft-Office-Dokumente und der Import von PDF-Dokumenten. (db)

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