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iTunes Pass jetzt auch in Deutschland

In Japan gestartet, weitet Apple seinen neuen Guthabenservice für Software, Musik, Filme und E-Books nun auf Deutschland, Großbritannien, die USA, Kanada und Australien aus. iTunes Pass soll die inzwischen in beinahe jedem Supermarkt erhältlichen Gutscheinkarten für den iTunes- oder App-Store durch eine iPhone-App ersetzen.

Das Guthaben erwirbt man mit iTunes Pass künftig direkt und ohne physische Karte. Voraussetzung sind ein Internetzugang und die iOS-7-App Passbook. Zudem muss man aktuell noch einen Apple-Store aufsuchen. Dort scannt ein Mitarbeiter einen QR-Code vom Display ab und das Kassensystem verrechnet den Betrag mit dem iTunes-Konto.

Die Gutschrift erfolge umgehend und ohne Zusatzkosten, so Apple. Noch ist nicht klar, ob die neue Funktion auch bei anderen Verkaufsstellen erlaubt wird. Gerüchte darüber, dass der Konzern sein eigenes Bezahlsystem für iOS-Geräte plant, gibt es schon länger. (bkr)

Business-Partnerschaft von Apple und IBM 

Apple und IBM haben eine Partnerschaft bekannt gegeben, mit der sie Kunden im Geschäftsumfeld besser bedienen wollen. Laut IBM-Chefin Ginni Rometty gehe es darum, Apple-Smartphones und -Tablets fest in die Entscheidungsprozesse in Unternehmen einzubinden.

Beide Firmen arbeiten nach eigenen Angaben an über 100 Apps für iPhone und iPad, die speziell auf die Anforderungen in verschiedenen Geschäftsbereichen zugeschnitten sind. Im Kern geht es darum, Firmenprozesse besser zu lenken und Kennzahlen auszuwerten. IBM kann die iOS-Geräte direkt an seine Firmenkunden verkaufen. Den Hardware-Support will Apple auf die Erfordernisse im Unternehmenseinsatz hin anpassen.  (thk)

iCloud-Mail ein wenig sicherer

Apple führt als letzter großer E-Mail-Provider die durchgehende Verschlüsselung für den E-Mail-Versand ein.

Bis vor wenigen Wochen sicherte Apple lediglich die Strecke zwischen Anwender und Mail-Server, der Server selbst kommunizierte mit Servern anderer Mail-Provider ausschließlich unverschlüsselt. Diese Strecke wird nun ebenfalls mit Kryptografieverfahren unleserlich gemacht. Nicht beeindruckend waren zunächst die verwendeten Algorithmen: Das RC4-Verfahren gilt als unsicher, der NSA wird nachgesagt, sie könne diese in Echtzeit entschlüsseln. 

Nach deutlicher Kritik besserte Apple stillschweigend nach und aktivierte nur wenige Tage nach der Einführung das Kryptografieverfahren AES mit 256 Bit und Forward Secrecy. Dies gilt jedoch nur für den Empfang von fremden Mail-Servern, der Versand erfolgt weiterhin über das geknackte RC4-Verfahren, ebenso der Transport auf der Strecke zum Anwender (SMTP und IMAP). Ohne zuverlässige Transportverschlüsselung können beim massenhaften Datenabgriff Geheimdienste selbst bei PGP-verschlüsselten E-Mails Metadaten wie Absender und Empfänger aufzeichnen und auswerten. (imj)

„MagSafe“-Anschluss für das iPhone

Der von den MacBooks bekannte MagSafe-Anschluss hat wohl schon so machen Geräteschaden verhindert. Die chinesischen Hevo Labs wollen dieses Ladesystem nun auch für iOS-Geräte mit Lightning-Anschluss anbieten. Das zweiteilige Adapterkit setzt sich aus einem „MicroAdapter“ und einem „MagAdapter“ zusammen. Ersterer wird in die Lightning-Buchse des iPhone gesteckt, Letzterer ist ein Aufsatz für das Ladekabel. Zusätzlich wollen die Entwickler eine Akkuhülle aus Aluminium anbieten, die das Laden unterwegs ermöglicht. Mit einer Kapazität von 2200 mAh soll sie die Akkulaufzeit eines iPhone mehr als verdoppeln. Auch ein magnetisches Dock ist geplant. Das Ganze ist als Projekt bei der Finanzierungsplattform Kickstarter gestartet, erste Geräte will Hevo Labs ab November 2014 ausliefern. (jra)

Apple-Notizen

Einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Counterpoint im Mai 2014 zufolge ist das iPhone 5s das meistverkaufte Smartphone weltweit. Auf den Plätzen zwei bis vier der Top 10 steht Samsung mit dem Galaxy S5 und S4 sowie dem Note 3. Die darauf folgenden Plätze teilt sich Apple mit Samsung und dem chinesischen Hersteller Xiaomi, der seine Geräte hauptsächlich in China verkauft. Die Daten wurden in 35 Ländern erhoben. Apple und Samsung verkaufen ihre Geräte in über 100 Ländern.

Laut Apples neuem Umweltbericht gelang es dem Unternehmen erstmals seit Beginn der Messungen im Jahr 2009, die CO2-Emissionen zu senken. Sie seien 2013 im Jahresvergleich um drei Prozent zurückgegangen. Insgesamt stieg jedoch der Energieverbrauch, was auf den Ausbau der Rechenzentren und die vergrößerte Geräteproduktion zurückzuführen sei. Rund 70 Prozent der emittierten Treibhausgase entstehen laut Apple jedoch bei den Zulieferern. Darauf geht der Konzern in seinem Bericht nicht weiter ein.

Mit dem Update auf iTunes 11.3 hat Apple die iTunes Extras genannten Zusatzinhalte für Filme wie Making-of-Videos oder Kommentare des Regisseurs überarbeitet. Filmstudios können nun auch nachträglich Inhalte bereitstellen – sie werden dann automatisch den bereits erworbenen Filmen hinzugefügt. Neben iTunes am Mac können sowohl das Apple TV mit der Software-Version 6.2 als auch das im Herbst erscheinende iOS 8 auf die Inhalte zugreifen.

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