Fremdwahrnehmung

Moved Reality: Mit anderen Augen sehen lassen

Wissen | Reportage

Die eigene Wahrnehmung auf einen Roboter auslagern: Das klingt nicht nur spektakulär, sondern fühlt sich auch so an. Möglich machen es eine Oculus Rift, zwei Kameras und ein paar Servomotoren.

Wenn die Rede von Virtual-Reality-Brillen wie der Oculus Rift ist, geht es häufig nur darum, wie die Brillen demnächst die Computerspieleindustrie umkrempeln werden. Dass sich die Technik auch für andere Anwendungen eignet, vergessen viele. So experimentieren zum Beispiel Reiseveranstalter mit Virtual Reality: Potenzielle Kunden lassen sich mit einem virtuellen Ausflug zum Traum-Resort besser überzeugen als mit schnöden Katalogfotos.

Doch die Dinge, die man in der VR-Brille sieht, müssen nicht zwangsläufig virtuell sein: Denkbar sind auch Anwendungen, bei denen man die reale, von Kameras aufgenommene Welt betrachtet – in Echtzeit. In der Forschung wird das „Moved Reality“ genannt: Man lagert den Ort seiner Wahrnehmung aus, zum Beispiel auf einen Roboter. Die genaue Definition lautet: Systeme, die in Echtzeit Sinnesreize zu einem Anwender übertragen. Dabei lassen sich die Echtwelt-Bilder auch noch mit Zusatzinformationen anreichern – das kombiniert dann Moved Reality mit Augmented Reality. ...

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