Alles im Fluss

Audio/Video-Streaming im gesamten Haus

Trends & News | Trend

Das Streaming gehört auch 2014 zu den Topthemen der IFA. Doch vorbei sind die Zeiten, in denen es dabei ausschließlich um das Abspielen von Film- und Musikkonserven vom NAS ging.

Das Streaming von Digital-TV-Signalen durchs ganze Haus klingt eigentlich eher nach einem alten Hut als nach einem Trend der IFA 2014. Schließlich zeigten Firmen wie Samsung und TechniSat in der Vergangenheit immer wieder Fernseher und Digital-TV-Receiver, die Live-TV beispielsweise auf ein Tablet oder Smartphone schickten. Doch diese Ansätze waren entweder proprietär und funktionierten nur mit Geräten und Anwendungen des jeweiligen Unternehmens – oder verbogen vorhandene Standards wie UPnP/AV. Dadurch liefen sie zwar auf mehr Clients, aber in der Regel ohne alle typischen TV-Funktionen wie dem elektronischer Programmführer, Videotext und so weiter.

In jüngster Vergangenheit mischte der Satellitenbetreiber Astra die Karten neu: Unter dem Namen „Sat-IP“ spezifizierte er eine offene Lösung (siehe c’t 22/13, Seite 172), die nicht nur auf Geräte einzelner Unternehmen zugeschnitten ist, sondern tatsächlich herstellerübergreifend funktioniert. Spezielle DVB-IP-Server wie Octopus Net von Digital Devices konvertieren dabei die gesamten eintreffenden Datenströme eines Fernsehkanals und stellen sie für beliebige Clients im lokalen Netz bereit – auf Wunsch auch drahtlos und mittlerweile auch für digitales Kabelfernsehen und DVB-T. Damit hat sich nicht nur die lästige Sternverkabelung erledigt, sondern allgemein das Ziehen von Koaxialstrippen. ...

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