Spielerische Entwicklung

Auf der Suche nach dem nächsten Geschwindigkeitsschub

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Über neue Schnittstellen wollen Spieleentwickler aus aktueller Desktop- und Mobilhardware noch mehr Leistung quetschen und realistische 3D-Welten erschaffen. Die müssen nicht nur schön aussehen, sondern auch eine gute Physik bieten, damit Spieler richtig ins Geschehen eintauchen.

Entwickler wollen sich nicht mehr nur auf den Performance-Zuwachs von Hauptprozessoren und Grafikchips verlassen, um immer hübschere Spiele erstellen zu können. Auch neue 3D-Schnittstellen sollen helfen, moderne Grafik-Hardware voll auszulasten. So hat Apple im Juni 2014 überraschend die 3D-API Metal angekündigt: Diese soll näher an der Hardware arbeiten als OpenGL ES und dadurch aus den iPhone- und iPad-Kombiprozessoren (A7, A8) (SoCs) eine wesentlich höhere 3D-Leistung quetschen. Kein Wunder, dass die Besucher auf der Game Developers Conference in Köln an ersten Erfahrungsberichten interessiert waren.

Grafik-Guru Niklas Smedberg – bei Epic leitender Programmierer der Unreal Engine 4 – äußerte sich auf der GDC konkret zur Performance von der in iOS 8 integrierten 3D-Schnittstelle. Demnach soll der Render-Thread der Unreal Engine 4 unter Metal satte 20 Mal so schnell laufen wie unter der Standard-API OpenGL ES. Letzteres verursache allein 30 Prozent Overhead, Metal nur 1,6 Prozent. ...

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