Abgegrast und umgepolt

Hacienda: Die Kolonialisierung des Netzes durch NSA, GCHQ & Co.

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Die Geheimdienste von Großbritannien, der USA und Kanada verfolgen eine perfide Strategie: Mit Portscans ganzer Länder, der Kartierung aller verwundbaren Systeme und ihrer Umfunktionierung für eigene Zwecke wollen sie das Netz unter Kontrolle bekommen.

Als streng geheim klassifizierte Dokumente der US-amerikanischen, der britischen und der kanadischen Geheimdienste illustrieren die Strategie von NSA, GCHQ und Konsorten im Netz: Ausspähen, Angriff, Kompromittierung und Übernahme von Systemen im Internet greifen direkt ineinander. Jede offene Tür ist eine Einladung, jede verschlossene eine Aufforderung zum Angriff. Grundsätzlich ist jedes Endgerät im Netz ein Zielsystem für Übernahmeversuche durch die Geheimdienste.

Die Folien zu den Geheimdienst-Programmen Hacienda, Mugshot und Olympia sowie zum Konzept der Operational Relay Boxes (ORB), die c’t und heise online vorliegen, belegen das Vorgehen von General Communication Headquarter (GCHQ, Großbritannien), die National Security Agency (NSA, USA) und das Communication Security Establishment (CSEC, Kanada). Es zielt auf nichts weniger als eine Kolonialisierung des Netzes. ...

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