Einstellungssache

Konfigurationstipps fürs Mainboard-BIOS

Praxis & Tipps | Praxis

Ein paar Einstellungen im BIOS-Setup eines PC senken Lärmentwicklung sowie Stromverbrauch und steigern womöglich sogar den Datendurchsatz. Die Kunst besteht darin, unter Hunderten von Optionen im BIOS-Setup die richtigen zu finden, ohne dabei Kollateralschäden anzurichten.

Ein flüsterleiser PC, der rasend schnell bootet und wenig Strom verbraucht, klingt verlockend, erfordert aber Nacharbeit im Setup des BIOS respektive UEFI. Die Hersteller von Mainboards setzen bei der Werkseinstellung ganz eigene Prioritäten. Da sie nicht wissen, mit welchen Komponenten das Mainboard bestückt wird, wollen sie in erster Linie die Anzahl der Support-Anfragen gering halten. So drehen Lüfter fast immer zu schnell – damit auch ein fetter Prozessor unter einem leistungsschwachen CPU-Kühler in einer heißen Dachkammer bei Volllast nicht ins Schwitzen gerät. Die aggressiveren Stromsparmodi werden deaktiviert, weil sie in Benchmarks ein paar Prozentpunkte kosten könnten. Kurzum: Es lohnt, Hand anzulegen, wie wir das auch in Mainboard-Tests tun.

Wichtig ist, das richtige Maß zu finden und nicht an jeder erdenklichen Stellschraube zu drehen. Viele bringen kaum etwas, einige haben erhebliche Nebenwirkungen und jeder Eingriff will nach einem BIOS-Update oder Wechsel der Mainboard-Batterie wiederholt werden. Im c’t-Labor und bei unseren PC-Bauvorschlägen halten wir uns deshalb an das KISS-Prinzip (Keep It Simple, Stupid). Folgende Schritte haben sich für Desktop-PCs aus aktuellen Komponenten bewährt, gelten aber nur eingeschränkt für Komplettgeräte großer OEM-Hersteller sowie Notebooks: ...

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