Und die Möbel?

Linux-Umzug: Dateien und Einstellungen von Windows mitnehmen

Praxis & Tipps | Praxis

Hat man das passende Linux gefunden und möchte Windows loswerden, will man dennoch bestehende Dateien und möglichst viele Einstellungen auf das neue System speditieren. Dazu bedient man sich ein paar einfacher Tricks.

Der Desktop des heimischen PC ist wie eine gemütlich eingerichtete Wohnung: Mit der Zeit hat ihn der Anwender an seine Vorlieben angepasst. An wie vielen Stellen man eingegriffen hat, merkt man erst, wenn man statt eines Updates eine Neuinstallation wagt – oder das Betriebssystem wechselt. Auch haben sich im Laufe der Zeit ansehnliche Datenmengen in Form von Fotos, Musik, Office-Dokumenten und E-Mails angesammelt, auf die man natürlich nicht verzichten möchte.

Der Aufwand für den Wechsel auf Linux hängt grob gesagt davon ab, wie viele Open-Source-Programme man zuvor schon unter Windows benutzt hat – denn deren Einstellungen und Dokumente kann man meist übernehmen. Mit den Einstellungen und E-Mails von Outlook oder den Lesezeichen des Internet Explorers ist man hingegen unter Linux aufgeschmissen. Ein geschickter Schachzug ist, zunächst Firefox und Thunderbird unter Windows zu installieren. Die Windows-Versionen der beiden Open-Source-Programme bringen nämlich Importfilter mit, mit denen Sie die Einstellungen und Bookmarks der Microsoft-Programme übernehmen können. Wichtig ist, dass Sie beide Programme nach der Installation mindestens ein Mal aufrufen, um die Konvertierung anzustoßen. ...

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