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Ohne Verbindung zum Internet sind Computer, Tablets und Smartphones geradezu autistisch. Drahtlos durch die Luft fliegen aber nicht nur Musik und Filme zum Konsumenten, mit etwas Pech fängt man sich auch Trittbrettsurfer oder gar eine Abmahnung ein.

Bei IPv6 habe ich eine dauerhafte IP-Adresse – über die bin ich identifizierbar.

Diese Behauptung leitet sich aus einer Implementierungsentscheidung ab, an der die IPv6-Spezifikation selbst keine Schuld trägt. IPv6-Adressen bestehen aus zwei Teilen: dem Präfix und dem Interface Identifier. Der Provider weist jedem Router dynamisch ein Präfix zu. Es gilt für alle hinter dem Router stehenden Rechner und erlaubt nur Rückschlüsse auf Ort und Provider – genau wie eine IPv4-Adresse.

Jeder Rechner kann einen beliebigen Interface Identifier wählen. Sind die im RFC 4941 definierten Privacy Extensions aktiv, wechselt der Rechner den Interface Identifier regelmäßig und zufällig. Auf Windows und Mac OS X seit Version 10.7 sind sie standardmäßig aktiviert, bei Linux hängt es von der jeweiligen Distribution ab. Unter Ubuntu läuft die Funktion ab Version 12.04, ohne dass der Nutzer etwas tun muss. ...

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