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Linux Mint 17 „Qiana“

Test & Kaufberatung | Test

Linux Mint nutzt eine solide Ubuntu-Basis, setzt aber mit bewährten Bedienkonzepten andere Akzente auf dem Desktop. Eigene Tools erleichtern die Konfiguration und Systemverwaltung.

Mit seiner Herangehensweise an das Arbeiten auf dem Desktop hat sich Mint eine solide Fangemeinde gesichert. Den Unterbau borgt sich die Distribution von Ubuntu, als Oberfläche und bei vielen Aufgaben kommt aber andere, leicht zu bedienende Software zum Einsatz. Den komfortablen Installer leiht sich Mint ebenfalls bei Ubuntu, Unterschiede gibt es nur wenige. So unterstützt Mint das Dateisystem Btrfs nicht. Mit Secure Boot kommt es ebenfalls nicht zurecht, deaktiviert man es während der Installation nicht, bleibt beim Booten der Bildschirm schwarz. Neben den Stärken hat der Installer auch die Schwächen des Ubuntu-Pendants geerbt, sodass ihm etwa die Unterstützung für Software-RAID mit Mdadm fehlt.

Desktop

Linux Mint gibt es mit verschiedenen Desktops. Cinnamon wird von den Mint-Entwicklern auf der Basis von Gnome 3 entwickelt, ist mitterweile über Mint hinaus beliebt und für viele andere Distributionen verfügbar. Er setzt auf eine klassische Aufteilung mit Leiste und durchsuchbarem Anwendungsmenü. Über einen Konfigurationsdialog lässt sich der Desktop weitreichend anpassen. Mint lässt sich zentral in den Systemeinstellungen konfigurieren, und zwar sowohl das System als auch die Desktop-Oberfläche. ...

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Weitere Bilder

  • Die Mint-Anwendungsverwaltung ist übersichtlich und einfach zu bedienen.
  • Im Dialog „Anwendungspaketquellen“ lassen sich leicht neue Repositories hinzufügen.
  • Die Aktualisierungsverwaltung bietet verfügbare Updates zur Installation an.
  • Welche Linux-Kernel zur Installation bereit stehen, verrät dieser Dialog. Die Links führen zu Informationen über die jeweilige Kernelversion.
  • Linux Mint stuft Updates in fünf Stufen ein, von denen standardmäßig nur die ersten drei automatisch zur Installation ausgewählt werden.

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