Eingedost

NAS wird zum VM-Server

Test & Kaufberatung | Test

Netzwerkspeicher sind längst keine reinen LAN-Festplatten mehr: Bessere Modelle servieren nicht nur Webseiten, Filme und Musik, sondern arbeiten auch als Radius- oder VPN-Server. Die jüngste Erweiterung ist Virtualisierung, um komplette Linux- oder Windows-Installationen als virtuelle Maschinen im NAS laufen zu lassen.

Anfang Juli hat der NAS-Hersteller Qnap für einen Teil seiner Modelle die nachrüstbare Anwendung Virtualization Station vorgestellt. Damit werden Network-Attached-Storage-Geräte mit x86-Prozessor zum Host für virtuelle Maschinen. So kann man beispielsweise selbst aufgesetzte Server für kleine Arbeitsgruppen energiesparend im NAS laufen lassen, statt dafür einen deutlich stromhungrigeren PC betreiben zu müssen. Zudem kann man die VMs leicht umtopfen, falls mal der Austausch wegen eines Defekts ansteht oder der Wunsch nach einem potenteren NAS aufkommt.

Die VM-App fordert mindestens 2 GByte RAM im NAS. So ist das kleinste Modell, bei dem sie läuft, das TS-251-4G mit 4 GByte RAM. Es kostet derzeit 520 Euro. Wer den Maximalausbau will, holt sich die 1-GByte-Variante, tauscht das vorhandene RAM selbst gegen zwei 4-GByte-SO-DIMM-Riegel (DDR3L-1333/1600) aus und zahlt dann rund 540 Euro. Wichtig: Es müssen DDR3L-SO-DIMMs für 1,35 Volt Betriebsspannung sein. ...

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