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SSD mit PCIe und NVMe überflügeln SATA-SSDs

Test & Kaufberatung | Test

Moderne SATA-SSDs sind schnell, aber es geht noch schneller: Eine Anbindung per PCIe erhöht die Transferraten um ein Vielfaches. Im Test zeigen OCZs RevoDrive 350 und eine Intel-SSD, was das Interface hergibt.

Der SATA-Anschluss hat noch lange nicht ausgedient, aber für schnelle SSDs ist er bereits ein Flaschenhals. Mehr als 600 MByte pro Sekunde fließen nicht über die bewährte Schnittstelle. Steckt man eine SSD hingegen in einen PCIe-Slot, kann sich die Geschwindigkeit vervielfachen. Schon PCIe 2.0 ermöglicht Transferraten bis zu 500 MByte/s pro Lane und Richtung – nutzt man zwei oder gar vier Lanes, steigt die Transferrate auf ein oder gar zwei GByte/s. PCIe 3.0 verdoppelt diese Geschwindigkeit noch einmal.

Mit PCIe 2.0 arbeitet das RevoDrive 350 von OCZ. Es nutzt acht Lanes und könnte so theoretisch 4 GByte/s übertragen. Auf den gleichen Wert kommt Intels Server-SSD DC P3700 – DC steht hier für Data Center –, die mit vier PCIe-3.0-Lanes arbeitet. OCZ nutzt zur Kommunikation mit der SSD das alte SATA-Protokoll AHCI, Intel geht einen Schritt weiter und setzt auf NVMHCI oder einfacher NVMe. Weil Samsung seine bereits im vergangenen Jahr vorgestellte NVMe-SSD XS1715 immer noch nicht liefern kann, ist die Intel-SSD nun die erste verfügbare SSD mit dem modernen Interface. ...

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Weitere Bilder

  • Intel liefert ein Kommandozeilentool zur Verwaltung mit, mit dem man etwa ein Secure Erase durchführt.
  • Mit der OCZ-Toolbox setzt man das RevoDrive in seinen Ursprungszustand zurück oder spielt eine neue Firmware ein.

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