Server nach Wunsch

Konfigurationsvorschläge für Selbstbau-Server

Praxis & Tipps | Praxis

Mit aktuellen Prozessoren lassen sich leise Server bauen, die im Leerlauf kaum mehr Strom schlucken als NAS-Boxen.

S erver sind nicht teuer. Die großen Marken Dell, HP, Fujitsu und Lenovo unterbieten sich gegenseitig mit Kampfpreisen. Schon ab 200 Euro bekommt man mager ausgestattete Geräte wie den kompakten ProLiant Microserver [1], der sparsam, leise und mit ECC-Speicher arbeitet. Tower-Kisten mit Quad-Core-Xeon kann man ab 450 Euro ergattern. Für vieles reicht schon ein 400-Euro-NAS mit Dual-Core-Atom, das sich leicht einrichten und mit Plug-ins erweitern lässt.

Da scheint es widersinnig, einen Server selbst zusammenzuschrauben – zumal der nicht zuverlässiger arbeiten kann als ein ordentliches Serienprodukt: Bei Einzelstücken treten Pannen häufiger auf als bei tausendfach ähnlich bestückten Maschinen. Doch seltener noch als bei komplett verkauften Desktop-PCs findet man bei Servern die gewünschten Extras – oder sie sind schlichtweg zu teuer. Für ein SAS-RAID mit Hostadapter und Festplatten der Enterprise-Klasse zahlt man leicht 1500 Euro Aufpreis. Die für Geschäftskunden wichtigen Service-Optionen der Profigeräte gelten dabei im Prinzip nur für Konfigurationen, die der Hersteller selbst verkauft, also weder für eigene Erweiterungen noch für beliebige Betriebssysteme. Wer von diesen Pfaden abweicht, muss Wartung und Reparaturen in die eigene Hand nehmen – genau wie Privatleute, die ihre Daten lieber im eigenen Haus lagern. Dann kann man auch gleich selbst schrauben. ...

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