Entnerven

Vorinstallierte Android-Apps loswerden

Praxis & Tipps | Praxis

Einige ungefragt vom Hersteller installierte Dreingaben nehmen nur Speicherplatz weg, andere drängeln sich sogar penetrant in den Vordergrund, etwa beim Anschluss des Geräts an einen PC. Die schlechte Nachricht: Komplett wird man diese Bloatware nur bei einem gerooteten Gerät los. Die gute: Auch ohne Root erreicht man schon viel.

Manche vorinstallierte App der Smartphone-Hersteller mag nützlich sein, doch der Großteil vergammelt ungenutzt auf dem Smartphone, verstopft Menüs und belegt Speicher. Andere nerven gar, weil sie sich unpassend in den Vordergrund drängen oder wertvollen Arbeitsspeicher belegen.

Nervige Bloatware kennt man auch vom Komplett-PC, dort lässt sie sich aber verhältnismäßig einfach entfernen. Dieser Weg ist den Android-Nutzern versperrt, da die Apps im schreibgeschützten Systemspeicher liegen, aus dem sie Android nicht zu deinstallieren vermag. Auf einigen Samsung-Geräten hilft ein Trick: Drücken Sie so lange die Home-Taste, bis ein Menü erscheint, in dem bei älteren Modellen „Task-Manager“ steht, bei neueren unten ein Tortendiagramm. Der dahinter verborgene App-Manager entfernt immerhin ein paar Reklame-Apps. ...

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  • Das Deinstallieren der Updates von Bloatware spart Speicher: Facebook belegte dann statt 42 nur noch 1,8 MByte im kostbaren internen Speicher.
  • Das „Alle Aktualisieren“ wird umständlicher: Für jede von den Updates ausgeschlossene App muss man das einzeln bestätigen.
  • Manche App-Manager (hier HTC) blenden den Knopf zum Deaktivieren immer ein, bei anderen (z.B. Samsung) lassen sich Apps erst nach der Deinstallation der Updates deaktivieren.

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