Totalverlust

Zopo: Erfahrungen mit einem Smartphone aus China

Wissen | Vorsicht, Kunde

Ein Smartphone eines unbekannten, fernöstlichen Herstellers zu kaufen birgt immer ein gewisses Risiko. Doch wenn es eine deutsche Verkaufsstelle mit Service-Center gibt, kann doch nichts schiefgehen – oder etwa doch?

Anfang April 2013 sah sich Denis L. aus Berlin nach einem neuen Smartphone um. Es sollte ein leistungsfähiges, aber nicht zu teures Android-Modell sein, das neben einem halbwegs großen Display auch noch mit Slots für zwei SIM-Karten aufwarten konnte. Passende Geräte fand er bei eBay und Amazon zuhauf, doch stets hatten die Verkäufer ihren Sitz im Ausland. Auf solch ein Abenteuer wollte er sich nicht einlassen.

Letztlich entdeckte er das Modell ZP810 des chinesischen Herstellers Zopo. Der hatte in Kiel eine Verkaufsniederlassung, die versprach, sich auch um den Service zu kümmern. Das Dual-SIM-Gerät mit 5"-Display, 8-Megapixel-Kamera und Quadcore-CPU sollte im Online-Shop www.zopo.de 239 Euro kosten. Für den Versand kämen 6,90 Euro hinzu. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Weitere Bilder

  • Gut versteckter Hinweis: Emitime.pro, eine weitere Webseite im Firmengeflecht rund um Zopo.de, möchte nur an Kunden außerhalb der EU verkaufen – auch eine Möglichkeit, sich um die Gewährleistung zu drücken.

Anzeige
Anzeige