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Fotos magisch füllen

Corel hat Version X7 des Bildbearbeitungsprogramms PaintShop Pro herausgegeben. Sie bringt eine überarbeitete Oberfläche, einige neue Funktionen und eine einfachere Farbauswahl. Das neue „Magic Fill“ entfernt unerwünschte Teile in einem Foto und ersetzt sie durch einen passenden Hintergrund, auch wenn der Bereich um die Auswahl herum Strukturen aufweist. Die Option „Smart Edge“ sorgt dafür, dass der Nutzer mit dem Pinsel nur innerhalb markierter Bereiche arbeitet. Mithilfe der neuen Materialpalette mit Farbharmonie-Funktionen sollen Nutzer schneller Farben, Texturen und Muster auswählen können. Darüber hinaus hat Corel bestehende Effekte wie Retro-Lab, Verlauffilter und die intelligente Fotokorrektur überarbeitet. PaintShop Pro X7 läuft auf PCs mit Windows XP oder höher mit mindestens 2 GByte RAM und kostet 70 Euro, Besitzer der Version X5 oder neuer können das 50 Euro teure Upgrade kaufen. (db)

E-Book-Verwaltung mit neuem Kern

Die E-Book-Verwaltungssoftware Calibre hat einen Versionssprung von 1.48 auf 2.0 gemacht. Intern haben die Entwickler den Code des Open-Source-Programms auf die GUI-Bibliothek Qt 5 umgestellt und damit etliche Fehler behoben, die auf das bislang verwendete Qt 4 zurückzuführen waren. Vor allem Fehler in der Schrift-Darstellung sollten damit der Vergangenheit angehören. Allerdings unterstützt Calibre 2.0 Windows XP und Mac-OS-X-Versionen vor 10.7 (Lion) nicht mehr. Wer eines dieser veralteten Betriebssysteme benutzt, muss bei Calibre 1.48 bleiben.

Die Entwickler haben der Version 2.0 einige neue Features spendiert. So kann die Software E-Books nun auch unter OS X mit mobilen Geräten synchronisieren, die sich nicht als Festplatte, sondern als MTP-Gerät (Media Transfer Protocol) ausgeben. Nach der Überprüfung einer Bibliothek lassen sich nun alle zu löschenden oder zu bearbeitenden Bücher mit einem Klick markieren. Calibre 2.0 steht für Windows, Linux und Mac OS X kostenlos zum Download bereit. (hos)

Panoramen schneller berechnet

Die Panorama-Software PanoramaStudio benutzt in Version 2.6 ein neues Standardverfahren fürs Überblenden der Einzelbilder, das laut Entwickler Tobias Hüllmandel insbesondere große Panoramen deutlich schneller berechnen soll. Eine neue Einzelbild-Verwaltung gestattet es, Einzelbilder auch nach dem Zusammenfügen auszutauschen, ohne das gesamte Panoramabild neu zu berechnen. Darüber hinaus können Panoramabilder jetzt mit GPS-Positionsinformationen ausgestattet werden. In der Pro-Variante, die auch mehrreihige Aufnahmesequenzen verarbeitet, soll die verbesserte Vorschau Panoramen aus sehr vielen Einzelbildern deutlich schneller anzeigen.

PanoramaStudio 2.6 ist für Windows XP und höher sowie für Mac OS X ab Version 10.5 erhältlich. Die Standard-Version für einreihige Aufnahmen kostet 35 Euro, die Pro-Variante für mehrreihige Einzelbilder 70 Euro. Besitzer einer 2.x-Version erhalten das Update kostenlos, für das Upgrade von Version 1.x sind 19 Euro (Standard) beziehungsweise 40 Euro (Pro) zu zahlen. (db)

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