Trends & News | News

Farbstarkes IPS-Display

Iiyamas Grafikmonitor XB3070WQS zeigt 2560 × 1600 Pixel und hat damit 16:10-Format. Der 30-Zöller mit 76 Zentimetern Bilddiagonale deckt den Adobe-RGB-Farbraum laut Hersteller komplett ab. Dafür soll das blickwinkelstabile IPS-Panel mit Wide Color Gamut sorgen. Als Maximalkontrast nennt Iiyama 1000:1 – ein für IPS-Displays guter Wert; die Leuchtdichte ist mit 350 cd/m2 angegeben, die Schaltzeit mit fünf Millisekunden.

Man kann den mit 101 dpi auflösenden Monitor an HDMI und DisplayPort betreiben, außerdem gibt’s einen DVI- und einen analogen VGA-Eingang sowie einen Kopfhöreranschluss. Zwei 3-Watt-Lautsprecher sind eingebaut.

Der Schirm ist um 10 Zentimeter höhenverstellbar sowie seitlich und um 90 Grad ins Hochformat drehbar. Zum Lieferumfang gehören ein DVI-, ein DisplayPort-Kabel und ein Adapter auf Mini-DisplayPort. Der XB3070WQS ist ab sofort für etwa 760 Euro erhältlich. (uk)

Optinvent-Datenbrille soll über Kickstarter finanziert werden

Die Optinvent-Datenbrille ORA-1 war bereits für Anfang dieses Jahres angekündigt – der Termin entpuppte sich allerdings als heiße Luft. Nun wollen die Brillen-Entwickler über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter frisches Geld reinholen: Zielvorgabe sind 100 000 US-Dollar.

Wer 600 Dollar investiert, soll im Dezember die ORA-1-Brille zugeschickt bekommen. Für 300 Dollar soll es eine deutlich kleinere und leichtere Consumer-Version namens ORA-X geben, allerdings erst im August 2015.

Die ORA-Datenbrillen nutzen wie Google Glass ein Prismen-Mikrodisplay und arbeiten mit Android. Der größte Unterschied ist das verstellbare Display: Im „Augmented-Reality-Modus“ sieht es der Benutzer in der Mitte seines Sichtfelds, im Glance-Modus im unteren peripheren Sichtfeld. Die Glass-Brille blendet ihr Bild immer in den rechten oberen Bereich des Sichtfeldes ein. Die Auflösung der ORA-Brillen liegt bei 640 × 480 Bildpunkten, Glass erreicht 640 × 360 Pixel. (jkj)

Heller LED-Beamer

Der portable LED-Projektor PW700 von LG ist nur etwa 17 cm × 12 cm × 4 cm groß und 580 Gramm leicht. Trotz seiner kompakten Abmessungen soll er 7000 Lumen an die Wand bringen. Der PW700 löst 1280 × 800 Bildpunkte auf, projiziert also im 16:10-Format. Angeschlossen wird der Beamer per HDMI oder wahlweise drahtlos über den Intel-Standard Wireless Display (WiDi). Das Smartphone oder Tablet lässt sich über Miracast anbinden, die Inhalte werden dann vom Mobildisplay auf die Leinwand gespiegelt. Den Ton kann der PW700 per Bluetooth drahtlos an Kopfhörer oder Bluetooth-Lautsprecher übertragen; im LED-Beamer selbst stecken nur zwei 1-Watt-Lautsprecherchen. Zusätzlich stehen ein analoger VGA-Eingang und darüber ein RGB-Komponenten-Anschluss bereit, ein Composite-Video- sowie ein USB-Port. Der PW700 ist ab sofort erhältlich, im Internet findet man ihn ab 550 Euro. (uk)

4K-Monitor für Grafiker

Eizos 4K-Monitor EV3237 richtet sich an professionelle Anwender und wartet dafür mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel und einer Bildschirmdiagonale von 31,5 Zoll (rund 80 Zentimeter) auf.

Für den 4K-Betrieb mit 60 Hertz stattet Eizo den Monitor mit zwei DisplayPort-Buchsen aus. Laut Eizo unterstützen beide den HBR2-Modus (High Bitrate) von DisplayPort 1.2. Demnach müsste sich der EV3237 als ein einzelnes 4K-Display ansteuern lassen. Einige ältere 4K-Monitore nutzen stattdessen die DaisyChain-Funktion von DisplayPort und melden sich als zwei Displays mit jeweils 1920 × 2160 Bildpunkten an. Diese virtuellen Screens musste man dann in den Einstellungen des Grafikkarten-Treibers zu einem Schirm zusammenfassen.

Signale mit 3840 × 2160 Pixeln kann man am EV3237 auch über HDMI zuspielen – allerdings nur mit 30 Bildern pro Sekunde. Der DVI-Eingang des EV3237 ist laut Eizo Dual-Link-fähig, bei einer Wiederholrate von 60 Hz können dort also 2560 × 1440 Bildpunkten zugespielt werden.

Auf seinem Standfuß lässt sich der 32-Zöller neigen, seitlich drehen und um 14 cm in der Höhe verstellen. Maus, Tastatur oder Webcam kann man direkt an die drei Ports des USB-Hub anschließen. Dank USB-3.0 Unterstützung eignen sich die Buchsen auch für den flotten Dateientransfer von angeschlossenen Speichermedien. Der EV3237 kommt wie bei Eizo üblich mit einer Garantie von fünf Jahren ab November für 2200 Euro in den Handel. (spo)

Büro-Drucker mit Tinte

Nach Epson und HP will nun auch Canon leistungsfähige Drucker und Multifunktionsgeräte mit Tintendruckkopf für den Büro-Arbeitsplatz anbieten. Dazu hat der bislang auf Fotodruck spezialisierte Hersteller eigens die Marke „Maxify“ geschaffen. Zunächst sollen im Oktober mit den Fax-Multifunktionsgeräten Maxify MB2050 und MB2350 zwei Modelle für Privatanwender auf den Markt kommen. Der MB2050 kostet voraussichtlich rund 170 Euro und hat eine 250-Blatt-Kassette. Der etwas schnellere MB2350 für rund 200 Euro bevorratet 500 Blatt Normalpapier und lässt sich per Touchscreen bedienen.

Im November folgen dann die für kleine und mittlere Unternehmen gedachten Maxify-Multifunktionsgeräte MB5050 und MB5350 sowie der reine Drucker iB4050. Für alle drei will Canon XL-Patronen mit Reichweiten von 2500 Seiten (Schwarz) und je 1500 farbige Seiten (Cyan, Magenta und Gelb) anbieten.

Canons neue Pigmenttinte ist laut Hersteller wasser- und abriebfest. Eine ISO-Farbseite soll mit den XL-Patronen 6,6 Cent an Tinte kosten, der Schwarzanteil liegt bei günstigen 1,4 Cent. Die beiden Geräte MB2050 und MB2350 für den heimischen Schreibtisch drucken mit kleineren Patronen etwas teurer: Die Tintenkosten liegen hier bei 8,4 Cent pro Norm-Farbseite, der Schwarzanteil kostet 2,4 Cent.

Canon empfiehlt die drei robusten Arbeitsplatzgeräte MB5050, MB5350 und iB4050 für monatliche Druckaufkommen bis 1500 Seiten. Der Bürodrucker Maxify iB4050 soll 160 Euro, der Multifunktionsdrucker MB5050 220 Euro kosten. Der Preis für das Spitzenmodell MB5350 mit duplexfähigem 50-Blatt-Vorlageneinzug inklusive zweiter Scanzeile zum schnellen beidseitigen Digitalisieren in einem Durchgang liegt bei 320 Euro. (rop)

Artikel kostenlos herunterladen

Anzeige
Anzeige