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Mindmaps mit MS Office verzahnt

Der für Anfang September angekündigte Mindmap-Editor Mindmanager 15 für Windows kann Aufgaben, die in einer Mindmap oder einer Projektplanung auftauchen, mit Microsoft Outlook austauschen. Inhalte aus Excel-Tabellen kann er nicht nur über den Excel-Linker auszugsweise in Mindmap-Knoten einblenden, sondern jetzt auch in einem gesonderten Bereich des Programmfensters darstellen. Laut Hersteller Mindjet lassen sich außerdem direkt aus Mindmaps heraus PowerPoint-Folien exportieren. Im Übrigen kooperiert das Programm neuerdings auch mit 64- statt nur 32-bittigem MS Office.

Projektarbeitern kommt Mindmanager 15 mit mehr Vorlagen zur Verwaltung von Einzelaufgaben entgegen. Außerdem soll die Gantt-Ansicht des Programms jetzt bessere Planungsfunktionen aufweisen, bei denen sich zum Beispiel eine Änderung der Startzeit oder andere Terminverschiebungen automatisch auf die gesamte Darstellung auswirken. (hps)

Erweiterbare Auftragsbearbeitung

Die Programmschmiede „Hamburger Software“ bietet ihre Anwendungen zur Auftragsbearbeitung ab sofort unter eigenem Namen an. Lizenzen für das Programmpaket HS Auftragsbearbeitung sowie die Einzelplatz-Anwendung Auftragsmanager kann man beim Hersteller kaufen oder mieten, bisher waren sie ausschließlich über Steuerberater als Ergänzung zur Datev-Firmensoftware „Unternehmen online“ erhältlich. Beide Programme speichern ihre Daten in einer SQL-Datenbank und ermöglichen mit einem Zusatzmodul auch andere Anwendungen wie Word oder Excel den Zugriff auf die verwendeten Datenfelder, Tabellen, Ansichten und Verknüpfungen. Insbesondere für HS Auftragsbearbeitung gibt es zahlreiche Erweiterungen, etwa fürs Dokumentenmanagement, die Anbindung an einen Webshop, die Warenwirtschaft mit Zusatzlagern und Seriennummer-Verwaltung oder die Abrechnung von Provisionen. Einen Überblick über die Geschäftsentwicklung vermittelt das Modul Cockpit.

Auftragsmanager kostet netto 1050 Euro (Monatsmiete: 36 Euro), für die Basislizenz zu HS Auftragsbearbeitung werden 1910 Euro für den ersten Arbeitsplatz oder eine Monatsmiete von 67 Euro fällig. Für Bestandskunden der Anwendungen aus dem bisherigen Datev-Portfolio soll sich technisch nichts ändern, nur dass sie ihre Rechnungen aus Miet- und Wartungsverträgen künftig direkt von Hamburger Software erhalten. (hps)

OneNote für Android lernt Handschrift

Microsoft hat wieder einmal einige Ausführungen seines Notizenprogramms OneNote erweitert. In der Android-Variante ermöglicht das Programm jetzt endlich auch handschriftliche Anmerkungen und Skizzen. Auf anderen Plattformen kann es das seit mehreren Jahren. Handgeschriebenes sofort in durchsuchbaren Text zu verwandeln und im Hintergrund mitzuspeichern bleibt aber nach wie vor dem gebührenpflichtigen Desktop-Programm für Windows vorbehalten. Ähnlich verhält es sich mit Audio-Aufzeichnungen: OneNote für Android kann jetzt Mikrofon-Mitschnitte erfassen, verdaut aber anders als die PC-Version keine weiteren Eingaben während der Aufnahme.

Die kostenlose Windows-App – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Desktop-Programm aus der Microsoft-Office-Suite – lässt sich jetzt per Maus- oder Fingergeste zum Ausdrucken von Aufzeichnungen bewegen. Dabei soll sie auch eingebettete PDF-Dokumente mit ausdrucken, die der Nutzer über das Ring-Menü importiert hat und deren Inhalt normalerweise nicht auf dem Display integriert wird. (hps)

Steuerberatungs-Webdienst

Die Webdienste der Steuerberatungsgesellschaft felix1 lassen sich ab sofort mit der webgestützten Finanzbuchhaltung Sage One kombinieren. Mandanten von felix1 können den Sage-Dienst für netto 17 Euro monatlich direkt beim Steuerberater buchen und für 69 Euro bei sich einrichten lassen. Gegen eine monatliche Zusatzgebühr ab 9 Euro können sie ihre Eingaben, etwa über Eigenverbrauch, Bewirtungen und Geschenke, stichprobenartig schon im Buchungsmonat online auf Plausibilität überprüfen lassen. Diese Maßnahme soll Fehlern in der monatlich über Sage One eingereichten Umsatzsteuer-Voranmeldung vorbeugen. Diese könnten andernfalls am Jahresende außer erheblicher Mehrarbeit auch eine außerplanmäßige Buchprüfung verursachen.

Die Gebühren von felix1 sind übers Web kalkulierbar und belaufen sich etwa bei einem Freiberufler mit 50 000 Euro Jahresumsatz auf netto 378 Euro fürs Ausfüllen der Anlage EÜR zur Umsatzsteuererklärung. (hps)

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