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Owncloud auf Raspberry Pi und Cubietruck

Praxis & Tipps | Praxis

Für die private Cloud zu Hause muss man keinen stromhungrigen PC im Dauerbetrieb laufen lassen, schon der sparsame Einplatinen-Computer Cubietruck lässt als Owncloud-Server kaum Wünsche offen. Um den noch billigeren Raspberry Pi als Home-Cloud einsetzen zu können, müssen Sie das System allerdings optimieren.

Mini-Computer wie Raspberry Pi, Cubieboard oder Cubietruck sind dank ihrer geringen Leistungsaufnahme und des niedrigen Preises gut für den Dauerbetrieb zu Hause geeignet – etwa als Drucker-Server, Netzwerkspeicher oder als privater Owncloud-Server. Die geringe Rechenleistung der Winzlinge fällt dabei nur selten ins Gewicht, schließlich gibt es nur wenige Benutzer, von denen typischerweise auch nicht alle gleichzeitig auf den Mini-Server zugreifen. Als Beispielsysteme verwenden wir nachfolgend den Cubietruck mit ARM-Doppelkern-Prozessor, SATA-Festplattenanschluss und Gigabit-Ethernet für rund 100 Euro und den günstigen Raspberry Pi für rund 35 Euro. Letzterer ist das Schlusslicht, was die CPU-Leistung der aktuell gebräuchlichen Mini-Computer angeht, sodass Sie unsere Tipps auch auf andere ARM-Mini-Computer übertragen können, etwa das Cubieboard 2 oder das BeagleBone Black.

Als Betriebssystem empfehlen wir ein an die jeweilige Hardware angepasstes Debian-Derivat – für den Cubietruck Cubian, für den Raspberry Pi Raspbian. Davon bekommen Sie auf der jeweiligen Projektseite (siehe c’t-Link am Ende des Artikels) fertige Images, die Sie nur noch auf eine SD- oder Micro-SD-Karte kopieren müssen. Der Vorteil dieser Images ist, dass dort alle benötigten Treiber enthalten sind und – bis auf das WLAN-Modul beim Cubietruck – auch automatisch geladen werden. Sie können also gleich mit der Netzwerkkonfiguration und mit der Installation von Owncloud beginnen. ...

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