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3D-Werkstatt mit Polygon-Pinsel und Modellbibliothek

Version 16 des 3D-Pakets Cinema 4D stellt Anwendern einen PolyPen zur Verfügung, mit dem sich Figuren sowohl erzeugen als auch ihre Oberflächentopologie verbessern lassen. Der Bevel-Deformer versieht Kanten mit flexiblen Fasen, deren Breite sich auch später noch ändern lässt. Für mechanische Modelle erzeugt das Spine-Objekt Cogweel präzise Zahnräder.

Komplexe Meshes aus Sculpting-Programmen wie Zbrush reduziert der neue Unsubdivide-Befehl auf eine einfacher nachzubearbeitende Form, ohne dass dabei Details verloren gehen. Neue Symmetrie-Optionen und Werkzeugspitzen sollen das organische Modelling innerhalb von Cinema 4D erleichtern. „Mesh Check“ zeigt in Echtzeit, ob die Drahtgitterstruktur noch intakt ist und hebt Fehler farbig hervor.

Für die Integration von 3D-Inhalten in gefilmtes Material stellt Cinema 4D 16 einen automatischen Motion Tracker bereit, in dem Anwender auch eigene Track-Marker setzen und Bereiche mit Masken von der Erfassung ausklammern können. Über ein Interaction-Tag lassen sich Manipulatoren direkt auf das zu verformende Objekt setzen, was beispielsweise die Animation von Figuren vereinfacht.

Auch im Rendering-Bereich hat sich einiges getan: Der „Reflectance Channel“ fasst Parameter zusammen, die komplex reflektierende Materialien wie Autolack und Samt simulieren. Ein Web-Interface verwaltet Renderings im Netzwerk zentral. Die „Bi Render Engine“ beschleunigt das Rendering von Haar- und Cartoon-Szenen.

Dank einer Objektdatenbank mit dynamisch anpassbaren Inhalten erzeugt der Anwender mühelos etwa Wendeltreppen mit der gewünschten Stufenzahl und Tuben mit variabler Dicke und Länge. Cinema 4D 6 kostet je nach Ausbaustufe zwischen 833 (Prime) und 3570 Euro (Studio). (ghi)

Plug-in-Suite für Bildbearbeiter

onOne Software hat für Oktober die Perfect Photo Suite 9 angekündigt. Der Hersteller verspricht ein schnelleres Browse-Modul zum Betrachten, Bewerten, Beschreiben und Suchen von Raw-Fotos. Auch die Bildverarbeitung soll 30 Prozent schneller arbeiten. Mit der Funktion „Smart Photo“ lassen sich Einstellungen auch nach erneutem Öffnen weiterbearbeiten oder zurücknehmen. Die Module Perfect Mask und Perfect Layers wurden zusammengefasst, um Überblendungen und Montagen zu erleichtern.

Die Auswahlwerkzeuge sind nun in allen Modulen zugänglich. Mit dem neuen Schnellmaskierungspinsel sollen sich Auswahlen schnell und einfach erstellen lassen. Auf Kundenwunsch hat onOne ein Werkzeug zur Reduktion von Bildrauschen hinzugefügt. Es lässt sich selektiv anwenden, zum Beispiel nur auf Schatten. Außerdem kommt in Version 9 ein Filter für Linsenreflexion hinzu.

Die Perfect Photo Suite 9 erscheint in zwei statt vormals drei Versionen. Die Basic-Version läuft nur als Standalone-Programm mit 64 Bit unter Windows 7 oder 8 oder Mac OS X und soll 74 Euro kosten. Die Premium-Ausgabe kostet 120 Euro. Sie steht auch als Plug-in für Photoshop, Lightroom und Aperture zur Verfügung. (akr)

Bildverwaltung für Einsteiger

Der Magix Foto Manager 15 Deluxe steht ab sofort für 50 Euro zum Download bereit. Das Programm zeigt Bilder in Standardformaten und Raw-Typen an. Magix hat die Raw-Unterstützung um neue Modelle erweitert, die Ansicht von Panoramen und die Animation von Reiserouten verbessert. Eine intelligente Filterfunktion soll die besten Bilder automatisch auswählen. Bilder und Videos lassen sich nun beim Web-Dienst showfy hochladen und mit anderen teilen. Außerdem ist ein Zugang zum Online Album Premium für ein Jahr enthalten. (akr)

Schematisch zeichnen

ConceptDraw Pro ist ein spezialisiertes Zeichenprogramm für Diagramme, Schaubilder und Business-Grafik und bietet unter anderem Vorlagen und Symbolbibliotheken für so unterschiedliche Darstellungen wie Ablaufpläne, geografische Karten, Grundrisse, SWOT-Matrizen und Venn-Diagramme. Version v10 verbindet Symbole und Objekte auf der Zeichenfläche durch neugestaltete dynamische Konnektoren, etwa Bézierkurven oder Bögen – sie bleiben fest am Start- und Zielobjekt kleben, auch wenn man die Elemente der Zeichnung später noch einmal umsortiert. Außerdem soll ConceptDraw Pro v10 Grafiken des Microsoft-Konkurrenten Visio 2013 verlustfrei importieren und exportieren. Die Anwendung kostet 199 US-Dollar und läuft unter Windows sowie Mac OS X. (pek)

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