Kernel-Log

Linux 3.17: 4K-Unterstützung und bessere Zufallszahlen

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Der Linux-Kernel erhält Techniken für eine effizientere Interprozess-Kommunikation. Thunderbolt-Hardware funktioniert nun auch auf Macs. Ein neuer Syscall beseitigt Probleme, die zu schwacher Kryptographie führen.

Bei Redaktionsschluss stand der Linux-Kernel 3.17 kurz vor der Fertigstellung. Dessen Intel-Grafiktreiber unterstützt nun Multi-Stream Transport (MST) – eine bei DisplayPort 1.2 spezifizierte Technik, mit der Grafikchips über eine DisplayPort-Verbindung mehrere Monitore ansprechen. Das ist zur besseren Unterstützung von 4K-Monitoren wichtig, denn die gaukeln dem Betriebssystem manchmal vor, sie seien zwei per MST angesprochene Displays. MST-Support ist auch für Docking-Stationen wichtig, in denen ein per DisplayPort angesprochener Chip die DVI-, HDMI- oder VGA-Ausgänge betreut.

Der Kernel stellt nun standardmäßig Render Nodes bereit – Gerätedateien, über die Programme die Rechenfunktionen von Grafikkernen ansprechen können, ohne Root-Rechte zu benötigen oder die Bildschirmausgabe zu beeinflussen. Einige Fehlerkorrekturen sollen die Unterstützung für Hawaii-Chips deutlich verbessern, die etwa auf AMDs Radeon-Karten der R9-290-Serie sitzen. ...

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