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Bubka-Methode

Super, Apple! c’t 21/14, S. 3 über Apples Salamitaktik

Was Apple da macht, nennt man auch die Serhij-Bubka-Methode, Da bei Sportmeetings immer hohe Preisgelder für neue Weltrekorde gezahlt werden, hat der Ukrainische Stabhochspringer in den 80er und 90er Jahren den Weltrekord immer nur um einen Zentimeter verbessert und danach den Wettkampf beendet.

Patrick Kahm

Sorry, Apple!

Richtig: Apple geht es um das iPhone. Das iPhone ist der Goldesel. Und das ist die Tragödie. Apple geht es nur noch um Verkäufe. Um Kunden, die tatsächlich bereit sind, jene obszönen Preise zu zahlen, die Apple verlangt.

Es gibt aber noch eine andere Gruppe. Jene, die an Apple glaubten, als es Ende der Neunziger fast untergegangen war. Jene, die das neue Betriebssystem Mac OS X für einen Fortschritt gehalten haben. Diese Gruppe ist jedoch am Aussterben. Denn OS X ist nicht mehr innovativ und voraus, sondern es bedient nur noch die Apple-Gadgets. Viele kaufen sich einen Mac, weil sie bereits ein iPhone oder iPad haben.

Apple wird natürlich erfolgreich bleiben, das ist klar. Allerdings nicht, weil sie ein großartiges Betriebssystem haben oder wahnsinnig tolle Hardware bauen, nein: weil sie Kunden herangezüchtet haben, die im Ökosystem gefangen sind.

Andreas Thalhammer

iPhone 6 – wozu?

Big Apple, iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Test, c’t 21/14, S. 18

Irgendwie kann ich diesem Hype nicht ganz folgen. Für den Preis eines iPhone oder auch High-End-Android-Smartphones bekomme ich ein gut ausgestattetes Notebook. Egal ob das Smartphone nun 320 × 200- oder 4K-Auflösung hat, ich kann effektiv nur Ausschnitte von Dokumenten oder Webseiten darstellen. Auch mit meinem 120-Euro-Android-Smartphone kann ich im Internet surfen, navigieren und mit den üblichen Social Networks Kontakt halten. Für richtige Arbeit (HW/SW-Entwicklung) habe ich ein Notebook mit Windows 8.

Dirk Hohmann

Deutsche Hilfe für Owncloud

Deine Cloud, Was Owncloud kann und wie Sie starten, c’t 21/14, S. 68

Für alle deutschsprachigen Nutzer von OwnCloud gibt es für die verschiedenen Versionen der Community-Edition auch eine deutschsprachige Hilfefunktion, die sich jeder von meiner Dokuwiki-Page herunterladen kann. Auch ein einfacher Themenmanager, mit dem sich der Login-Bildschirm von OwnCloud besser individuell gestalten lässt, ist auf den Projektseiten zu finden.

Jürgen Richter

Es gibt mehr Obst!

Owncloud auf Raspberry Pi und Cubietruck, c’t 22/14, S. 74

Da ich vor wenigen Wochen die Initiative in Sachen Owncloud ergriffen habe, kamen die Tipps und Tricks gerade zur rechten Zeit. Sehr vermisst habe ich jedoch einen Hinweis auf den Banana Pi. Der bringt ebenso wie der Cubietruck eine A20-CPU mit ordentlich Schmackes mit und kostet nur 45 Euro.

Christian Ritschel

Owncloud für kleine Unternehmen

Eine Nummer größer, Owncloud im Unternehmen einsetzen, c’t 21/14, S. 82

Sie verweisen auf die OwnCloud Enterprise Edition, wie sie auf owncloud.com dargestellt wird. Es ist leider weitgehend unbemerkt geblieben, dass es seit Ende Juli ein aus der Kooperation von OwnCloud, Univention und it25 entstandenes Angebot für Unternehmen mit bis zu 500 OwnCloud-Nutzern gibt.

Unser Angebot, das auf ausdrücklichen Wunsch von OwnCloud selbst als „ownCloud by it25“ gebrandet wurde, basiert im Gegensatz zu den meisten gehosteten OwnCloud-Angeboten auf der Enterprise-Version. Die von Ihnen im Artikel beschriebene LDAP-Integration ist mit der Installation betriebsfertig.

Anstelle der 7200 Euro für 50 Nutzer liegen wir bei 3600 Euro. Dafür können wir zwar leider nicht die gesamten „Enterprise Apps“ liefern und müssen zum Beispiel auf die File Firewall verzichten, bieten aber – mit OwnCloud im Hintergrund – fast identische Supportleistungen.

Dirk Ahrnke, it25 GmbH

Mehr Prävention

Kinder sicher im Internet, Gefahren unter Windows, Android und iOS abwehren, c’t 21/14, S. 105

Den meisten Eltern ist leider gar nicht bewusst, dass sie sich mit diesem Thema intensiv auseinandersetzen müssten, und zwar bevor es ihre Kinder tun. An jedem meiner Medienelternabende, bei denen ich den Anwesenden exakt die Empfehlungen aufzeige, die Sie in Ihren Artikeln beschreiben, stelle ich fest, dass der großen Mehrheit der Eltern überhaupt nicht bewusst ist, was Internetzugang für Kinder bedeutet. Die meisten wissen nicht, welche Apps die Kids benutzen, welche Seiten sie aufrufen, mit wem sie online kommunizieren und zu welchen Uhrzeiten sie das tun.

Wenn das Kind allerdings digital unsanft auf den Bauch gefallen ist, ist das Gezeter groß, und nicht selten höre ich dann, dass die Schule dem Kind das doch hätte vermitteln müssen.

Auch in den Kultusministerien ist dieses Thema noch nicht wirklich angekommen, intensive Lehrerfortbildung wäre hier aber dringend angesagt. In Hessen gibt es gerade einen großen Bildungsgipfel aller Parteien mit Lehrer-, Eltern- und Schülerverbänden – Medienerziehung hat es nicht auf die Agenda geschafft! Machen Sie also bitte weiter so, steter Tropfen höhlt den Stein, und ich werde Ihre Artikel Eltern und Lehrkräften weiterhin wärmstens empfehlen.

Günter Steppich (Schulberatung Jugendmedienschutz am Landesschulamt Hessen)

Im Dunkeln tippen

Tastenschau, 15 Tastaturen, deren Kauf sich lohnt, c’t 21/14, S. 92

Ich denke, Sie sollten Ihren Lesern eine Information zur Logitech G710+ nicht vorenthalten: Alle Zeichen, die über Shift erreichbar sind, sowie das @- und ?-Zeichen, sind nicht beleuchtet. Ich habe mich darüber sehr geärgert, da besonders die fehlende Beleuchtung der Klammern beim Programmieren extrem stört. Hätte ich das vor dem Kauf gewusst, hätte ich mich für eine andere Tastatur entschieden. Meiner Meinung nach ist dies eine absolute Fehlkonstruktion.

Stefan Kraft

Dieses Manko teilt die G710+ mit allen anderen beleuchteten Tastaturen, die Cherry-Switches mit LEDs verwenden. Es liegt daran, dass dort die LEDs stets neben dem Switch liegen, der dann eine Hälfte der Tastenkappe abschattet. Erst die RGB-Switches lösen das Problem; diese hat sich Corsair für ein Jahr exklusiv gesichert.

Tipps für Cherry-Tastaturen

Bei dem auffälligen roten Kleber unten auf der Tastatur lässt sich die Beschriftung einfach mit dem Fingernagel abreiben, nicht mal der Daumennagel wird gebraucht. Sicherheitshalber sollte man also die Seriennummer schnell notieren.

Die Cherry-MX-Blue-Schalter lassen sich übrigens mit Öl dämpfen, siehe das Video von mir: http://youtu.be/WWyNn2wZCxs. Funktioniert seit dem 5. Juni problemlos. Ich nehme pro Schalter drei bis sechs Tropfen „Servoöl rot“, das eigentlich für die Servolenkung eines Ford Focus gedacht ist.

Joachim Otahal

Zähne mit Lücken

Zahn um Zahn, 3D-Drucker komplettiert Spielzeug-Uhrwerk, c’t 21/14, S. 156

Ich bin Ingenieur, habe aber auch einige IT-Kenntnisse. Beim Beitrag Zahn um Zahn hätte ein genauerer Blick auf die Formeln deutlich weitergeholfen. Die haben alle einen Sinn und helfen auch.

Nur ein Beispiel: Die Relation der Zähnezahlen einer Zahnradpaarung ist die Übersetzung. Die Übersetzung ist von der Funktion abhängig. Bei einer Uhr bedeutet dies, dass der Sekundenzeiger 60 mal so schnell ist wie der Minutenzeiger, der Minutenzeiger??… Das Pendel geht vermutlich einmal in der Sekunde hin und her. Wenn also nur 2 Zähnezahlen fehlen, dann kann man diese zumindest in diesem Fall recht einfach anhand der Funktion des Getriebes berechnen.

Alexander Weigand

Im vorliegenden Fall waren zu viele Variablen unbekannt, um die bekannten Formeln anzuwenden. Zu Ihrem Beispiel: Uns fehlte eine Angabe zur Periode des Pendels. Die Annahme von einer Sekunde führte zu einem unbrauchbaren Rechenergebnis. Am Ende haben wir dann festgestellt, dass die Periode circa 0,7 Sekunden beträgt.

Ernsthaft unseriös

Wer ist Miriam?, c’t 20/14, S. 95

In dem aktuellen Heft muss ich an der Seriösität Eurer Security-Abteilung ernsthaft zweifeln. Das wird dem Ernst des Themas (Computer-Forensik) nicht im Ansatz gerecht. Letztlich ist die Forensik ein kriminalwissenschaftliches Fachgebiet. Die Aufmachung des Artikels, in dem ein PC als Zeuge vor Gericht auftritt, rief ebenso ungläubiges Kopfschütteln hervor wie der Artikel „Wer ist Miriam?“.

Letzterer hat mit Forensik so viel zu tun wie das Erhitzen einer Dose Ravioli mit Kochen. Bildlich gesprochen gleichen die Funde des Forensikers allenfalls einem Kriminalbeamten, der eine Wohnung in Augenschein nimmt und aus offen rumliegenden Gegenständen und Unterlagen Rückschlüsse auf die Person zieht. Niemand würde bei einer solchen bloßen In-Augenscheinnahme von einer kriminaltechnischen Untersuchung sprechen.

Ich bin überzeugt davon, dass der Forensiker das alles auch ohne Tools herausgefunden hätte, wenn er sich im eingeloggten Computer einmal umgesehen hätte oder ggf. nach dem Mounten der Festplatte nur die Passwortsperre umwunden hätte. Und überhaupt – sollen die Leser das Ergebnis spektakulär finden? Jeder hat persönliche Daten auf seinem Computer, deswegen heißt das Ding ja auch Personal Computer (PC).

Karl-Heinz Dahlmann

Kein Akkutausch beim Surface Pro 3

Endlich erwachsen, Microsoft Surface Pro 3 im Test, c’t 20/14, S. 64

Zum Test sollte ergänzend mitgeteilt werden, dass eine Erneuerung der Akkus beim Surface 3 unmöglich ist. Ein Tausch ist werksseitig nicht möglich (Microsoft-Verkauf treudoof: „Wieso sollte ein Akku nicht mehr funktionieren!“). Auch für „Spezialisten“ ist der Batteriewechsel unmöglich (iFixit ist gescheitert!), weil die Teile im Inneren verklebt sind. Als „Wegwerfartikel“ mit lästig spiegelndem Display sinkt die Attraktivität des Geräts dadurch für mich in Richtung Keller.

Michael Krenz

Weg ist doch nicht weg

Smartes Fahrradschloss, c’t 19/14, S. 38

Ich habe mich doch sehr gewundert über die Aussage „Ein gestohlenes Fahrrad lässt sich weiterhin orten.“ Das bezweifle ich doch sehr stark. Orten lässt sich doch wohl nur das geknackte Schloss, da hier das GSM-Modul integriert ist. Der Gelegenheitstäter wird das nunmehr unbrauchbare Schloss wahrscheinlich am Tatort zurücklassen oder in den nächsten Mülleimer oder Recyclingcontainer werfen.

Der Profi wird das GSM-Modul wohl schon vor dem Aufbrechen des Schlossen mit Alufolie o. ä. außer Gefecht setzen. Und wenn er besonders dreist ist, entfernt er später die Alufolie und wirft das Schloss auf den nächsten Güterzug …

Michael Reimann

Die Zentraleinheit mit dem GSM/GPRS-Modul ist fest am Fahrrad montiert.

Ergänzungen & Berichtigungen

Schnellspur ohne Ausfahrt

Kurztest Gigabit-Powerline-Adapter Fritz!Powerline 1000E, c’t 21/14, S. 50

Im Artikel stand, dass AVM seine Gigabit-Powerline-Adapter im September zeitgleich mit Devolo und TP-Link auf den Markt gebracht habe. Laut AVM sind die getesteten Adapter schon seit Juli erhältlich.

Auf Schritt und Tritt

Smartphones arbeiten unbemerkt als Peilsender, c’t 21/14, S. 158

Wir haben es leider versäumt, die Links zum Artikel rechtzeitig online online zu stellen. Inzwischen sind sie da: http://ct.de/yvzh

Big Apple

iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Test, c’t 21/14, S. 18

Tabelle: Benchmarks
Tabelle: Laufzeiten

Einige Messwerte des iPhone 6 und des iPhone 6 Plus mussten wir in c’t 21/14 aus Zeitgründen schuldig bleiben. Hier die fehlenden Ergebnisse für den CPU-Benchmark Coremark und einige Laufzeiten im Vergleich zum iPhone 5s.

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