Vielgucker-Flatrates

Fünf Videostreaming-Abos im Vergleich

Test & Kaufberatung | Test

Netflix ist zwar der prominenteste Vertreter seiner Zunft, hierzulande aber längst nicht der einzige. Die hiesigen Anbieter wollen sich von dem mit viel Vorschusslorbeeren bedachten US-Dienst nicht unterbuttern lassen. Zeit, sich auf die Suche nach der besten Video-Flatrate zu machen.

Musik-Flatrates gab es auch schon länger, doch erst mit dem Markteintritt von Spotify wurde das Thema in Deutschland hip. Genau so könnte es bei den Video-Flatrates laufen: Seit Jahren bearbeitet ProSiebenSat.1 mit Maxdome den Markt, doch es brauchte den hiesigen Start von Amazons Prime Instant Video im Februar, um den Video-Flatrate-Gedanken in die Breite zu tragen. Der Start des Flatrate-Pioniers Netflix hat die Branche nun noch einmal ordentlich wachgerüttelt.

Gegenüber dem letzten Test gibt es einige drastische Änderungen [1]. So hat Amazon parallel zum Aufschalten seines Prime-Dienstes das bisher unter der Marke Lovefilm geführte VoD-Angebot eingestellt. Die bis dahin dort angebotenen Filme und Serienfolgen wurden übernommen. Verwirrenderweise betreibt der Versandhändler unter dem Namen „Amazon Instant Video“ weiter ein VoD-Angebot auf Einzelabrufbasis, um das es hier aber nicht gehen soll. Neu ist auch der Dienst „Snap“ von Sky Deutschland, den man im Unterschied zum Abrufdienst „Sky Go“ unabhängig von einem Pay-TV-Abo buchen kann.

Maxdome hat sein Angebot aufgeräumt und trennt nun deutlich zwischen dem hier behandelten Abo-Angebot („Monatspaket“), dem „Store“ mit Videos im Einzelabruf und einer „Live“-Kategorie mit Übertragungen aus dem Sport- und Showbereich. Der französische Medienkonzern Vivendi soll nach Netflix’ Markteinstieg sogar seinen deutschen Flatrate-Dienst Watchever verkaufen wollen.

Für die Nutzung der Dienste zahlt man monatlich durchschnittlich 8 Euro, wobei Netflix und Snap mehrere Pakete mit verschiedenen Preisen anbieten. Die unterscheiden sich vor allem darin, wie viele Videos man parallel anschauen kann – mehr dazu in den Einzelbesprechungen. Alle Angebote lassen sich dank einer jeweils monatlichen Kündigungsfrist risikolos testen. Außen vor gelassen haben wir hier Anbieter wie MUBI und Realeyz Plus, die sich auf Arthouse-Filme spezialisiert haben und daher nicht wirklich in Konkurrenz zu den großen Anbietern stehen. ...

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  • Auf dem iPad kann man bei Watchever einen geschlossenen Kids-Bereich aktivieren, in dem sich bis zu fünf Kinderkonten anlegen lassen.

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