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Win32-Funktionen in PowerShell-Skripten nutzen

Praxis & Tipps | Praxis

Die Programmierschnittstelle von Windows enthält Funktionen für praktisch alles, was ein PC so zu tun hat: Datenträger und Dateien verwalten, Benutzerrechte prüfen, übers Netzwerk kommunizieren und vieles mehr. Nicht nur „echte“ Programme können diese Riesenauswahl an Funktionen einsetzen, sondern sie stehen auch PowerShell-Skripten zur Verfügung.

Über 600 Cmdlets und gut 700 Funktionen umfasst die Liste der eingebauten Befehle, die der Windows PowerShell zu Gebote stehen. Fast genauso einfach kann sie sich sämtlicher auf dem Rechner installierten COM-Objekte sowie des .NET Framework bedienen. Trotzdem gibt es gelegentlich Situationen, in denen der Benutzer vergeblich nach einem Kommando für einen bestimmten Zweck sucht. Häufig kann dann das Win32-API einspringen: Mit einem kleinen Umweg über das .NET Framework kann man fast alle dort definierten Funktionen nutzen.

Aber auch wer die PowerShell normalerweise selten benutzt und seine Tage eher mit einem C++-Compiler zubringt, kann von dem hier vorgestellten Tipp profitieren: Wenn es für eine bestimmte Aufgabe nur darum geht, ein oder zwei Win32-Funktionen aufzurufen, ist ein PowerShell-Skript häufig schneller geschrieben als das Drumherum eines „echten“ Programms, das sich selbst um so langweilige Dinge wie die Verarbeitung von Argumenten, die Speicherverwaltung oder die Ausgabeformatierung kümmern muss. ...

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