Trends & News | News

Photoshop und Premiere Elements 13

Adobe hat Photoshop Elements und Premiere Elements in Version 13 veröffentlicht. Die Bildbearbeitung erscheint für Windows erstmals als 64-Bit-Version. Die Mac-Version unterstützt Retina-Displays. Photoshop Elements bringt drei neue Assistenten für Schwarzweißumsetzung mit: Einer erzeugt dramatische Bildstimmung, zwei weitere setzen gezielt farbige Akzente, indem sie Motive von der Schwarzweißkonvertierung ausnehmen. Für die private Facebook-Präsenz lassen sich Fotos mit Text und Grafiken in einheitlichem Layout und in passenden Seitenverhältnissen kombinieren. Die Funktion Photomerge-Komposition hilft mit Schnellauswahlwerkzeug und Kantenverfeinerung sowie Anpassung von Tonwerten bei Bildmontagen. Das Beschnittwerkzeug bietet nach Analyse von Gesichtern und Horizont vier Freistellungsempfehlungen an.

Das Videoschnittprogramm Premiere Elements 13 markiert automatisch als gelungen eingeschätzte Clips. Diese lassen sich zusammenfügen und in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Ein verbesserter Shake Stabilizer soll aus verwackelten Handyaufnahmen sanfte Kamerafahrten machen können. Text lässt sich nutzen, um Videos zu maskieren. Themenbereiche für Hochzeit oder Geburtstage erleichtern die projektbezogene Komposition. Die Funktion „Video Story“ stellt automatisch Clips zusammen und ergänzt passend zum Thema Übergänge und Musik.

Beide Programme stehen für Windows und Mac OS X für jeweils gut 100 Euro im Adobe Store zur Verfügung; ein Upgrade kostet 84 Euro. Für das Bundle verlangt Adobe 150 Euro (Upgrade 127 Euro). (akr)

Gemeinsame PDF-Bearbeitung

Die PDF-Produktlinie von Foxit organisiert in Version 7 das gemeinsame Begutachten eines PDF-Dokuments auf Mobil- und Desktop-Geräten. Der Initiator eines solchen „Shared Review“ muss den PDF-Editor Foxit Phantom Business besitzen, Teilnehmer den kostenlosen Foxit Reader oder die für iOS und Android verfügbare App MobilePDF. PDF-Kommentare tauscht die Software über ein Netzwerk-Verzeichnis, via SharePoint oder per E-Mail aus.

Die Windows-Software Foxit Phantom 7 verspricht Sicherheit durch Passwortschutz für die digitale Signatur und eine Funktion, die potenziell vertrauliche Informationen wie Metadaten, Kommentare oder versteckte Objekte ausfindig macht und entfernt. Per Plug-in können Outlook-Anwender ihre E-Mails mitsamt Attachement als PDF archivieren. Die Business-Ausführung kostet 122 Euro, eine Standard-Version 84 Euro. Für den Advanced Editor zur erweiterten Bearbeitung von Objekten wie Text, Grafiken und Bildern verlangt Foxit knapp 78 Euro. (atr)

DTP im Browser und auf dem Desktop

Das Layout-Programm Viva Designer 8 ist als Einzelplatz-Version für den Desktop und als Web-Anwendung für Redaktionsteams verfügbar. Bei Bedarf protokolliert es Änderungen inklusive Benutzername und Uhrzeit. Außerdem kann man nicht druckbare Notizen für die Kollegen im Layout platzieren. Bilder mit einfarbigen Rändern stellt Viva Designer automatisch frei; von einer Bildbearbeitung angelegte Beschneidungspfade blendet es auf Wunsch ein. Konturen von Texten kann man in Pfade verwandeln und verformen. Schriften bettet das Programm im Dokument ein; Systemschriften blendet es auf Wunsch aus. Intelligente Hilfslinien sollen beim Ausrichten von Textblöcken und Bildern helfen, Stilvorlagen beim Formatieren von Tabellen.

Viva Designer importiert IDML-Dateien aus InDesign ab CS4 und soll dieses Format auch exportieren können. Für die Migration von QuarkXpress-Dateien ist ein Konvertierungsservice im Angebot. Viva Designer 8 läuft unter Windows, Mac OS X und Linux. Eine funktionsreduzierte Free Edition bekommt man gratis, die Vollversion kostet zwischen 60 Euro für Non-Profit-Organisationen und 400 Euro für den kommerziellen Einsatz. Die Upgrade-Preise beginnen bei 20 Euro. (pek)

Plug-in zum Skalieren

BenVista hat Version 6 des Bildskalierers PhotoZoom veröffentlicht. Das Programm enthält einen überarbeiteten S-Spline-Algorithmus, der feine Details und Kanten erkennt und beim Vergrößern rekonstruiert. Das soll besonders bei gering aufgelösten Bildern für gute Ergebnisse sorgen. Eine neue Funktion für Klarheit verbessert trüb und flau wirkende Bilder. Ein Splitscreen stellt nun Versionen verschiedener Skaliermethoden nebeneinander zum Vergleich. Erweiterte GPU-Unterstützung soll die Arbeit beschleunigen. Das Programm steht für Mac OS X und Windows zur Verfügung und läuft als Standalone-Anwendung sowie als Plug-in für Photoshop. Es kostet 170 Euro. (akr)

Automatischer Bildoptimierer

Version 2 des Fotokorrektur-Automaten Perfectly Clear geht mit einer Porträt-Optimierung, verbesserter Entrauschen- und Licht-Schatten-Korrektur sowie schnelleren Algorithmen an den Start. Die Software arbeitet als Plug-in mit Photoshop (Elements), Lightroom und PaintShop Pro zusammen. Software-Hersteller oder Druckdienstleister können die Technik lizenzieren.

Das digitale Lifting glättet Haut, beseitigt Unreinheiten und Reflexionen, vergrößert Augen und befreit sie von Ringen, hellt Zähne auf und verspricht, die Gesichtsform abhängig von ihrer individuellen Ausprägung zu perfektionieren. Funktionen wie schneller Wechsel in pixelgenaue Ansicht, eine Preset-Leiste mit Vorschaubildern sowie Vorher-Nachher-Vergleich sollen die Arbeit beschleunigen. Das Plug-in läuft auf Windows- und Mac-OS-X-Systemen; als Lightroom-Photoshop-Bundle kostet es 156 Euro, einzeln 117 Euro. (atr)

Allround-Vektorgrafiker

Magix hat das Grafikpaket Xara Designer Pro X10 in deutscher Sprache veröffentlicht. Es kombiniert die Vektorgrafik- und Bildbearbeitungswerkzeuge des Foto & Grafik Designer 10 (kurz vorgestellt in c’t 19/14, S. 52) mit dem Page & Layout Designer und Web Designer aus gleichem Hause.

Bei den Vektorwerkzeugen sind die sogenannten Smart Shapes hinzugekommen: Formschablonen, bei denen man Details über Anfasser verstellt. Für die Bildbearbeitung gibt es neue Werkzeuge für Schatten und Lichter sowie die selektive Bearbeitung von Farbbereichen. Designer Pro erzeugt Webseiten mit Varianten für verschiedene Displaygrößen. Es öffnet Photoshop-Dateien im CMYK-Modus und mit 16 Bit Farbtiefe und importiert für Layout- und DTP-Aufgaben Word-Dokumente. Es exportiert in den Druckstandard PDF/X und erzeugt Farbauszüge.

Xara Designer Pro X10 läuft unter Windows XP bis 8.1 als 32- und 64-Bit-Version. Die Vollversion kostet 300 Euro, Upgrades gibt es ab 90 Euro. (pek)

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Anzeige
Anzeige