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Schaltbare Steckdose mit WLAN-Repeater

Gembird hat die mittels App schaltbare Steckdose EG-PM1W-001 mit einem WLAN-Repeater ausgestattet. Sie verbindet sich mit WLAN-Funkzellen im 2,4-GHz-Band und erweitert deren Reichweite. Dabei überträgt sie maximal 300 MBit/s nach dem IEEE-Standard 802.11n.

Unter iOS und Android lässt sich die Dose über das Internet schalten. Das erfordert jedoch ein Benutzerkonto beim Hersteller. Eine Windows-Anwendung steuert sie optional aus dem lokalen Netz. Das Gerät merkt sich bis zu 45 Kalendereinträge zum zeitgesteuerten Ein- oder Ausschalten. Der Eigenverbrauch beträgt laut Gembird 2,5 Watt. Die EG-PM1W-001 kostet rund 50 Euro. (fkn)

Bundesnetzagentur befürwortet Router-Zwang

Wenn es nach der Bundesnetzagentur geht, dann dürfen Internet-Provider ihren Kunden auch künftig vorschreiben, welchen Router sie an ihren Anschlüssen einsetzen. Im finalen Entwurf zu einer Transparenzverordnung erlaubt es die Agentur den Betreibern wieder ausdrücklich, den Verbrauchern den Gerätetausch zu untersagen. Viele Nutzer, Verbraucherverbände, die Router-Industrie und insbesondere die große Koalition haben sich zuvor unmissverständlich gegen den Router-Zwang ausgesprochen. Die Transparenzverordnung soll unter anderem festlegen, welche Informationen Internetprovider ihren Kunden im Vertrag mitteilen müssen.

Die Agentur ist früher schon mit einem Zickzack-Kurs aufgefallen. Ursprünglich gab sie an, keine gesetzliche Handhabe gegen den Router-Zwang zu erkennen. Mit dieser Begründung geht sie nach wie vor nicht gegen Provider vor, die Kunden vorkonfigurierte Router liefern, Zugangsdaten verweigern und so den Betrieb anderer Geräte unterbinden. Anfang 2014 meldete die Agentur dann, eine freie Router-Wahl festschreiben zu wollen. Erste Entwurfsfassungen nahmen dann auch Provider in die Pflicht: Kunden müssten in den Verträgen einen „Hinweis auf Austauschbarkeit des Netzabschlussgeräts mit frei am Markt verkäuflichen Geräten“ erhalten. Die finale Fassung öffnet jedoch ein Schlupfloch: Jetzt sollen Provider ihre Kunden vor Vertragsabschluss darauf hinweisen, wenn „das integrierte Zugangsgerät vom Kunden nicht ausgetauscht werden darf“.

Die erneute Kehrtwende dürfte beim Auftraggeber, dem Bundeswirtschaftsministerium, Kopfschütteln ausgelöst haben. Die parlamentarische Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Brigitte Zypries, will sich weiterhin dafür einsetzen, „den Internetnutzern freie Router-Wahl zu ermöglichen“. Und eine Sprecherin des BMWi stellte klar, dass die Verordnung der Zustimmung des Wirtschaftsministers bedarf. (dz)

Netzwerkanalysewerkzeug

Microsoft hat das Netzwerkanalyse-Tool „Message Analyzer“ um zusätzliche Auswertungs-Kategorien, Remote Capture auf mehreren Geräten und um die Unterstützung für SSL-Zertifikate erweitert. Zudem soll die neue Version 1.1 deutlich schneller laufen.

Sie führt etwa die gesprächigsten Clients im Netzwerk in einem Top-Talkers-Diagramm auf. TCP-Verbindungen zeigt sie alternativ im zeitlichen Verlauf an (Stevens Graph). Das hilft bei der Suche nach Verzögerungen und Überlastungen im Netz. Außerdem bewertet das Programm die Leistung von SMB-Freigaben. Es zeichnet Netzwerkdaten bei Bedarf auf mehreren Rechnern auf und leitet sie an einen einzelnen Client zur lokalen Auswertung weiter. Zusätzlich nimmt der Message Analyzer auch Zertifikate entgegen und entschlüsselt so mit SSL verschlüsselte Netzwerkdatenströme.

Microsoft bietet das Tool, das auch USB- oder Bluetooth-Daten mitschneiden kann, kostenlos zum Download an. (fkn)

Netzwerk-Notizen

Ab November können Kunden von Kabel Deutschland die Fritzbox 6490 für fünf Euro monatlich zu ihren Internet- und Telefonverträgen dazubuchen. Mit der Umstellung stellt die Firma einen zusätzlichen VoIP-Account zur Verfügung.

Der Verein Digitalradio Deutschland e.V. hat einen Fahrplan für den kontrollierten Umstieg vom UKW-Radio auf den DAB+-Standard veröffentlicht. Demnach soll die UKW-Abschaltung im Jahr 2025 erfolgen.

Der WLAN-VPN-Router RS353jwv von Bintec Elmeg baut bis zu fünf Hardware-beschleunigte VPN-Tunnel per IPSec auf. Das rund 530 Euro teure Gerät spannt simultan Funkzellen im 2,4- und im 5-GHz-Band auf und überträgt 300 MBit/s brutto (802.11n).

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