Unter die Haube geschaut

Bildverarbeitung mit MeVisLab, Teil 2

Praxis & Tipps | Praxis

Im ersten Teil des Workshops zur digitalen Bildverarbeitung zählten selbst gebaute Spezialanwendungen die Bohrungen von Platinen und Euromünzen auf Fotos – diesmal erzeugt das kostenlos nutzbare MeVisLab-Paket druckfähige 3D-Modelle aus Computertomografien und versteckt komplexe Programme hinter grafischen Bedienoberflächen.

Bei der Bildverarbeitung analysiert Software eingespeiste Digitalbilder, um darin enthaltene Informationen herauszuziehen. Das Bildverarbeitungs-Framework MeVisLab steht für den akademischen und nichtkommerziellen Einsatz kostenlos zur Verfügung (Download siehe c’t-Link am Ende des Artikels). Bei MeVisLab baut man auf einer grafischen Entwicklungsumgebung aus Modulen einer umfangreichen Bibliothek komplette Anwendungen einschließlich Bedienoberfläche zusammen [1].

Von Haus aus ist das hier verwendete Paket MeVisLab ein Werkzeug für medizinische Bildverarbeitung. Falls Sie sich schon einmal einer radiologischen Untersuchung wie CT oder MRT unterziehen mussten, haben Sie wahrscheinlich die Bilder auf einer sogenannten Patienten-CD mit nach Hause bekommen. Diese wird auch „DICOM-CD“ genannt. DICOM steht für „Digital Imaging and Communications in Medicine“ und ist ein offener Standard für den Austausch von medizinischen Bildern. ...

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