VoIP-Zaubereien

Das Netz als Telefonanlage

Praxis & Tipps | Praxis

VoIP, die Telefonie übers Internet, wird bei der Telekom unausweichlich. Das ist nicht unbedingt von Nachteil: Sie bekommen Nebenstellen gratis und noch andere nützliche Funktionen obendrein, selbst wenn Ihr Router gar keine Telefonanschlüsse hat.

Eines der coolen Dinge an der Internet-Telefonie (VoIP) ist: Man braucht keine Telefonkabel mehr durchs Haus zu ziehen, um auch im Keller erreichbar zu sein, wenn es schon eine Netzwerkverbindung gibt. Das ist optimalerweise ein LAN-Kabel, kann aber auch eine Powerline- oder WLAN-Verbindung sein. Dann installiert man, gegebenenfalls mit einem passenden Adapter [1, 2, 3], dort eines der im vorstehenden Artikel beschriebenen Geräte. Gibt es im Keller schon WLAN, taugt auch das Smartphone mit einer passenden App als Sprechstelle, siehe Seite 122.

Video: Nachgehakt

Ebenfalls nützlich: Man kann auf mehreren Geräten dasselbe VoIP- beziehungsweise SIP-Konto nutzen und ist so überall erreichbar. Geht ein Anruf ein, dann klingeln alle. Der erste, der reagiert, bekommt das Gespräch. Über unseren Sipgate-Testanschluss klappte das mit vier Geräten, die über die WLANs verschiedener DSL-Anschlüsse beziehungsweise per Mobilfunk beim SIP-Provider angemeldet waren – die heimische Nummer kann also auch auf dem Smartphone klingeln, wenn man sich bei Freunden aufhält. ...

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