Expansionspläne

Das erweiterbare Web formiert sich

Trends & News | Trend

HTML, die Basissprache des Web, wird erweiterbar. Das Extensible Web soll die Entwicklergemeinde zur treibenden Kraft beim Entwurf neuer Standards machen. Das soll die Entwicklung neuer Webtechniken demokratisieren, praxisnaher machen und beschleunigen. Wer fragt da noch nach HTML6?

Die Begriffe „Extensible Web“ oder „Web Components“ stehen zunächst für ein Bündel neuer Techniken. Im einzelnen umfassen sie HTML Templates, Custom Elements, Shadow-DOM und HTML Imports [1]. Mit den bereits in HTML5 enthaltenen Templates lassen sich Datenbestand, Präsentation und Anwendungslogik einer Web-Anwendung voneinander trennen. Web-Entwickler können mit Custom Elements eigene HTML-Elemente definieren. Shadow-DOM kann Teile des Dokuments je nach Bedarf vor Zugriff durch Skripte oder Stylesheets abschotten. HTML Imports wiederum lädt HTML zur Laufzeit nach.

Das Revolutionäre an den Web Components sind aber nicht ihre neuen HTML-Features. Diese sollen vielmehr der Nährboden sein, der den Entwicklungsprozess von Webstandards grundsätzlich verändert. Bislang werden neue Standards am Verhandlungstisch beim W3C entworfen. Dort entstehen sie ähnlich wie Gesetze, an denen unterschiedliche Lobbygruppen lange herumzerren, bevor man sie mit mehr oder weniger großem Erfolg auf die Öffentlichkeit loslässt. ...

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